
Statt Hunde und Katzen halten sich die Deutschen immer häufiger Geckos, Chamäleons und Leguane als Haustiere. Schließlich muss man mit Reptilien nicht Gassi gehen, sie brauchen keine Streicheleinheiten, fressen wenig Futter, benötigen kaum Platz und lösen keine Allergien aus.
Dennoch sind Tierschützer alles andere als glücklich über den Trend, der sich auch auf der am Donnerstag beginnenden, weltweit größten Heimtiermesse Interzoo in Nürnberg widerspiegeln wird. "Was uns Sorge bereitet, ist der Handel mit Wildtieren, vor allem mit Wildfängen", sagt Sandra Altherr von der Organisation Pro Wildlife. Während die einen Nachzuchten wilder Tiere sind, werden die anderen direkt in der Natur eingesammelt.