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Prozesse Angeklagter im «Horrorhaus»-Prozess sagt weiter aus

Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen in einem Haus in Höxter will der Angeklagte Wilfried W. in der Verhandlung heute seine Aussage fortsetzen. Der 47-Jährige hatte in der Vorwoche erstmals Stellung genommen. Dabei stellte Wilfried W. seine mitangeklagte Ex-Frau als treibende Kraft dar und bezeichnete sie als Sadistin. Die Frau wiederum hatte ihn als Initiator der Quälereien hingestellt. Die 48 Jahre alte Angelika W. und ihr Ex-Mann Wilfried W. sollen über Jahre hinweg mehrere Frauen in das Haus nach Höxter gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien.
© dpa-infocom GmbH
 

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Zwei-Personen-Regel in deutschen Cockpits aufgehoben

 © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Nach dem tragischen Germanwings-Unglück 2015 reagierten die deutschen Airlines und führten die Zwei-Personen-Regel im Cockpit ein. Diese wird nun wieder aufgehoben; Piloten dürfen wieder allein fliegen. Die Evaluierung soll belegt haben, dass die Regel keinen Sicherheitsgewinn bringe. Ist diese Änderung bedenklich?
 Ja! Gerade in gefährlichen Zeiten wie diesen sollte an der Zwei-Personen-Regel unbedingt festgehalten werden.
 Im Gegenteil! Um die Regel einzuhalten dürfen immer mehr Leute in die Flugkanzel; die Cockpit-Türen werden häufiger geöffnet. Das ist doch ein Risiko!
 Strengere Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr werden eher an anderer Stelle benötigt, solche Suizidfälle sind eben extrem selten.
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