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International Organisationen fordern G20-Klimabeschluss gegen Trump

Hamburg (dpa) - Mehr als 300 Organisationen aus aller Welt haben die G20 aufgerufen, bei ihrem Gipfeltreffen in Hamburg auch ohne die USA ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. «Wir erwarten von den verbleibenden 19 Mitgliedern, dass sie ihre unumstößliche Verpflichtung zur umfassenden und konkreten Umsetzung der Maßnahmen aus dem Pariser Abkommen bestätigen», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der sogenannten Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die sie am Montag in Hamburg beim Civil20-Gipfel (C20) an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben wollten. Merkel ist amtierende Präsidentin der Gruppe der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt und am 7. und 8. Juli Gastgeberin des G20-Gipfels in Hamburg.
Ein Mann steht während des C20-Gipfels «Civil20 Summit 2017». Foto: Daniel Bockwoldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Ein Mann steht während des C20-Gipfels «Civil20 Summit 2017». Foto: Daniel Bockwoldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

US-Präsident Donald Trump hatte im Mai einen Ausstieg seines Landes aus dem Klimaabkommen von Paris verkündet, das den Ausstoß von Treibhausgasen drosseln und so die Erderwärmung mindern soll. Schon beim G7-Gipfel im italienischen Taormina hatten die westlichen Industrienationen keinen Konsens bei dem Thema gefunden. Erstmals in der 42-jährigen Geschichte dieser Gipfel wurde ein Dissens im Abschlussdokument festgeschrieben. Ein ähnliches Vorgehen fordern die NGOs jetzt auch für den G20-Gipfel in Hamburg.

In ihrer Erklärung sprechen sich die Organisationen auch für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte, eine Reform von Handelsabkommen und eine Ausweitung der Entwicklungshilfe aus. «Die Welt hat noch nie eine so massive Ungleichheit gesehen», heißt es in der C20-Erklärung. «Acht superreiche Individuen besitzen so viel wie die ganze untere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen.» Zur C20 zählen Organisationen, die sich für Umweltschutz, humanitäre Hilfe, Frauenrechte oder auch Seuchenbekämpfung einsetzen.

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Organisationen fordern G20-Klimabeschluss gegen Trump
Hamburg (dpa) - Mehr als 300 Organisationen aus aller Welt haben die G20 aufgerufen, bei ihrem Gipfeltreffen in Hamburg auch ohne die USA ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. «Wir erwarten von den verbleibenden 19 Mitgliedern, dass sie ihre unumstößliche Verpflichtung zur umfassenden und konkreten Umsetzung der Maßnahmen aus dem Pariser Abkommen bestätigen», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der sogenannten Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die sie am Montag in Hamburg beim Civil20-Gipfel (C20) an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben wollten. Merkel ist amtierende Präsidentin der Gruppe der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt und am 7. und 8. Juli Gastgeberin des G20-Gipfels in Hamburg.
http://www.arcor.de/content/aktuell/regional_news/hamburg/6008396,1,International--Organisationen-fordern-G20-Klimabeschluss-gegen-Trump,content.html
http://www.arcor.de/iimages/gimages/BqCVrpczCkxzXgSa1mnjnlFbMLs5mrVgSVFiHB+EYqEu4AjMZ8CmdXr7c5r514+DPKHy1DNFnumXTHSfwjXUhA==.jpg

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Skandal um die Berliner Polizei: Eine exzessive Geburtstagsparty beim G20-Einsatz in Hamburg sorgt für viel Wirbel; die Hamburger Polizei hatte die 220 Beamten sogar zurückgeschickt. Ist die Empörung berechtigt?
 Natürlich! Wie sollen die so ihren Job anständig ausführen?! Wer hat denn da noch Respekt vor der Polizei?
 Quatsch, das sind doch auch nur junge Menschen, da kann das schon mal passieren. Ist doch eigentlich ganz sympathisch.
 Erstmal abwarten, ob es denn wirklich so eine wilde Party war, wie überall spekuliert wird.
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