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Prozesse Schwangere brutal vergewaltigt: Über sieben Jahren Haft

Hannover (dpa/lni) - Weil er eine schwangere Frau an einem Fahrstuhlschacht in Hannover stundenlang brutal vergewaltigt hat, muss ein 27-Jähriger für sieben Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Der Mann habe der werdenden Mutter viele Schlägen ins Gesicht versetzt, die potenziell lebensgefährlich waren, sagte der Sprecher des Landgerichts Hannover, Hans-Christian Rümke, nach der Urteilsverkündung am Montag. Trotz möglichen Alkoholkonsums sei die Steuerungsfähigkeit des 27-Jährigen bei der Tat im Juli 2015 nicht beeinträchtigt gewesen. Zudem habe der Angeklagte das Opfer als schwanger wahrgenommen.
Eine Bronzestatue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Eine Bronzestatue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die damals 20-Jährige hatte im Ihme-Zentrum, einem teils heruntergekommenen Hochhauskomplex, gelebt und war von dem Marokkaner laut Anklage nachts im Eingang angegriffen und in die Nähe des Fahrschulschachtes geschleppt worden. Das Kind im Bauch der jungen Frau überstand die schweren Misshandlungen und kam zwei Monate später zur Welt.

Zum Prozessauftakt hatte der Angeklagte gesagt, er bereue die Tat. Der Marokkaner, der mehrere Alias-Identitäten nutzte, war erst lange nach dem brutalen Übergriff als mutmaßlicher Täter ermittelt worden. In das Urteil wegen Vergewaltigung und Körperverletzung wurde nach Angaben des Gerichtssprechers eine Vorverurteilung wegen Misshandlung einer Frau einbezogen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Jahren und zwei Monaten gefordert, der Verteidiger ließ in seinem Plädoyer den Strafrahmen offen.

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Schwangere brutal vergewaltigt: Über sieben Jahren Haft
Hannover (dpa/lni) - Weil er eine schwangere Frau an einem Fahrstuhlschacht in Hannover stundenlang brutal vergewaltigt hat, muss ein 27-Jähriger für sieben Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Der Mann habe der werdenden Mutter viele Schlägen ins Gesicht versetzt, die potenziell lebensgefährlich waren, sagte der Sprecher des Landgerichts Hannover, Hans-Christian Rümke, nach der Urteilsverkündung am Montag. Trotz möglichen Alkoholkonsums sei die Steuerungsfähigkeit des 27-Jährigen bei der Tat im Juli 2015 nicht beeinträchtigt gewesen. Zudem habe der Angeklagte das Opfer als schwanger wahrgenommen.
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