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Baby-Benz mit Batterien: Elektro-A-Klasse im Test

Würde nicht ein E-Cell-Schriftzug auf dem Testfahrzeug prangen, wäre die Elektroversion von außen nicht von einer herkömmlich angetriebenen Mercedes A-Klasse zu unterscheiden. Ein erster Fahrbericht

 

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Mercedes A-Klasse E-Cell: Vom Baby-Benz gibt es jetzt auch eine Elektroversion

© Auto News

 

Mercedes A-Klasse E-Cell: Vom Baby-Benz gibt es jetzt auch eine Elektroversion

 
 
Valencia (Spanien), 22. Dezember 2010 - Würde nicht ein riesiger E-Cell-Schriftzug auf den Seiten unseres Testfahrzeugs prangen, wäre die Elektroversion von außen nicht von einer herkömmlich angetriebenen Mercedes A-Klasse zu unterscheiden. Ganz anders verhält es sich hingegen mit dem Fahrerlebnis. Dieses unterscheidet sich nicht nur enorm von einem Kompaktwagen mit Verbrennungsmotor, sondern macht Lust auf mehr, wie unsere erste Probefahrt unter Beweis stellt.

Geräuschloser Start
Vorwärts bewegt wird die A-Klasse E-Cell von einem Elektromotor, der eine Spitzenleistung von 70 kW (95 PS) erbringt. Die Dauerleistung beträgt 50 kW (68 PS). Das geräuschlose Starten eines Elektroautos fasziniert auch beim E-Cell. Daran gewöhnen wird man sich wohl erst dann, wenn man regelmäßig elektrisch unterwegs ist. Nahezu lautlos setzt sich der Elektro-Benz in Bewegung. Nach kurzer Eingewöhnung nutzen wir den Ampelstopp auf einer gut ausgebauten vierspurigen Straße, um die Spurtfähigkeiten der A-Klasse E-Cell zu testen. Als es grün wird, treten wir das Gaspedal durch und erleben sofort, was es bedeutet, wenn das maximale Drehmoment von 290 Newtonmeter bereits ab der ersten Umdrehung voll zur Verfügung steht.

Sieger beim Ampelspurt
Die Elektro-A-Klasse wird äußerst zügig und vor allem absolut gleichmäßig nach vorne getrieben. Das bringt Fahrspaß, ist komfortabel und sorgt dafür, dass wir die gleichzeitig mit uns gestarteten Autos bald nur noch im Rückspiegel ausmachen können. Dieses Erlebnis ist sonst vor allem von PS-starken Sportwagen bekannt. Besonders auf den ersten Metern beschleunigt der Mercedes zügig, 60 km/h sind nach 5,5 Sekunden erreicht. Doch da der Elektromotor im Gegensatz zu einem Benziner oder Diesel keine Leistung mehr zulegen kann, vergehen bis Tempo 100 dann doch insgesamt 14 Sekunden. Bei 150 km/h wird der E-Cell schließlich elektronisch abgeregelt - zugunsten der Reichweite des Fahrzeugs.
 
 
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