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Beyerdynamic Custom One Pro: Interaktiver Kopfhörer im Test Beyerdynamic Custom One Pro: Erster interaktiver Kopfhörer im Hands-on-Test

Klang, Komfort, Technik: Wir testeten den ersten interaktiven Kopfhörer der Welt. Nichts weniger verspricht jedenfalls Hersteller Beyerdynamic vom Custom Pro One. Der knapp 200 Euro teure Muschelkopfhörer lässt sich optisch verändern – und in der Klangcharakteristik nach Wunsch anpassen. Eine Klang-Revolution? Unser Redakteur hat das edle Gerät ausprobiert.
  • Hands on "Beyerdynamic Custom One Pro": Der Kopfhörer-Test zeigt, was interaktives Musikhören so alles kann... © Testroom
    Hands on "Beyerdynamic Custom One Pro": Der Kopfhörer-Test zeigt, was interaktives Musikhören so alles kann... © Testroom
  • Der „Beyerdynamic Custom One Pro“ in seiner Verpackung. © Testroom
    Der „Beyerdynamic Custom One Pro“ in seiner Verpackung. © Testroom
  • Das beigepackte Kabel ist leider nur für den mobilen Einsatz gut geeignet. © Testroom
    Das beigepackte Kabel ist leider nur für den mobilen Einsatz gut geeignet. © Testroom
  • Mitgeliefert: ein Inbusschlüssel zum Lösen und Auswechseln der Seitencover. © Testroom
    Mitgeliefert: ein Inbusschlüssel zum Lösen und Auswechseln der Seitencover. © Testroom
  • An den linken Anschluss lässt sich ein Headset anstecken © Testroom
    An den linken Anschluss lässt sich ein Headset anstecken © Testroom
  • Der Custom Slider in der Stellung “Heavy Bass” © Testroom
    Der Custom Slider in der Stellung “Heavy Bass” © Testroom
  • Einstellung “Vibrant Bass” © Testroom
    Einstellung “Vibrant Bass” © Testroom
  • Einstellung “Linear” © Testroom
    Einstellung “Linear” © Testroom
  • Einstellung “Light Bass” © Testroom
    Einstellung “Light Bass” © Testroom
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Das ist für einen Kopfhörer wirklich etwas Besonderes. Beim Auspacken des Custom One Pro fällt sofort ein kleines Handwerkzeug auf, das in einer Kartonlasche steckt: ein Inbus-Schlüssel!

Der Inbus-Schlüssel ist dafür da, die Optik des Kopfhörers nach Wunsch zu modifizieren. Das gehört zum sogenannten „CUSTOM Style“-Konzept: Wer die weiße oder schwarze Hülle langweilig findet, kann den „Custom One Pro“ durch passende Deckel (“Style Kits”) modifizieren. Die gibt es im Onlineshop des Herstellers für 9,90 das Paar. Zum Ab- und Anschrauben dient der Inbus-Schlüssel (s. auch Bilder oben).

Doch Hersteller Beyerdynamic meint mehr, wenn er seinen „Custom One Pro” als weltweit ersten interaktiven Kopfhörer bewirbt. Neben dem „CUSTOM Style” gehören zu dem Kopfhörer-Konzept noch: das „CUSTOM Cable“ und der „CUSTOM Sound“.

Tragekomfort: Wackelt nicht, sitzt!

Also, aufsetzen! Der „Custom One Pro“ macht mit seinen Stahlbügeln einen sehr stabilen Eindruck. Die Ohrmuscheln lassen sich etwas schwergängig einstellen, aber das ist gut so: Rastnasen an jeder Seite verhindern, dass sich eine einmal gefundene bequeme Sitzstellung wieder verstellt.

Bequem ist der Kopfhörer schon; zwar fühlt sich der „Custom One Pro“ im Vergleich mit AKG-Kopfhörern ein wenig enger an, aber auch nach einer dreistündigen Hörsession waren die Ohren entspannt.

Polster zum Abnehmen

Die Polster der Ohrmuscheln und auch das Kopfpolster sind einfach abzunehmen, um sie auszutauschen, wenn sie einmal verschlissen sind. Das lässt sich bei den Hörern vieler Mitbewerber nicht so einfach bewerkstelligen.

1,5 Meter kurzes Anschlusskabel

Schade, dass das mitgelieferte Anschlusskabel nur 1,5 Meter kurz ist. Hi-Fi-Fans, die den Hörer an Ihre Heimanlage anschließen wollen, müssen ein spezielles Verlängerungskabel (16 Euro) dazukaufen, wenn sie nicht direkt neben dem Musikregal sitzen wollen.

Bassdruck per Schieber regulieren

Vier Klang-Einstellungen bietet der „Custom One Pro“ seinen Nutzern. Um sie anzuwählen, muss nur an der Unterseite jeder Ohrmuschel ein kleiner Schieber bewegt werden (siehe Fotos).

Klang-Gourmets, die jetzt elektronische Eingriffe in den Sound befürchten, können beruhigt sein: Diese Schieber haben nur eine mechanische Funktion. Aber eine ziemlich clevere: Sie öffnen kleine Reflex-Löcher in der Hörmuschel des Kopfhörers, die dann je nach Öffnungsgrad mehr oder weniger vom Bassdruck nach außen lassen.

Und das funktionierte im Praxistest sehr gut.

So klingt der Custom One Pro

Der Hersteller beschreibt den „Custom One Pro“ vollmundig als Allrounder: Er soll an der Hifi-Anlage, aber vor allem an tragbaren Musikspielern und Smartphones gut klingen und sogar für Studioanwendungen geeignet sein. Und mit einem als Zubehör lieferbaren Headset (49 Euro) bietet er sich sogar passionierten Gamern an.

Doch hält der „Custom One Pro“, was Beyerdynamic verspricht?

Wir haben genau hingehört – und tatsächlich liefern die neu entwickelten Lautsprecher (Treiber) einen durchsichtig anmutenden Sound mit massivem Bassfundament, der vielen Musikrichtungen gut steht.

Welche Klang-Einstellung zu welchem Sound passt, lesen Sie hier (s. auch Bilder oben):

- / -

  • 1. Custom One Pro mit „Light Bass“ - veredelt die Byrds und Donna Summers

    Die Einstellung für maximale Klarheit und Ausgewogenheit. Sie veredelt vor allem Rock und Folk aus den Sechzigern.

    Wer Songs wie „Eigth Miles High“ (Byrds), „Sunshine of your love“ (Cream) oder auch den „Nowhere Man“ der Beatles liebt, liegt mit „Light Bass“ richtig.

    Info
    Was noch durchklang: Witzigerweise klangen auch pumpende Disconummern mit prägnanter Bassgitarre (Beispiel: Donna Summers „Love to love you, Baby“ oder auch „Out come the freaks“ von Was (Not Was) in dieser Einstellung besonders plastisch und ausgewogen - auch bei größeren Lautstärken.
  • 2. Custom One Pro mit „Linear“ - von Bohemian Rhapsody bis Orchester

    “Oh, Mamma mia, mamma mia” werden alle Musik-Liebhaber denken, wenn sie den Opernpart von Queens “Bohemian Rhapsody“ in dieser Einstellung genießen: grandios.

    Auch klassische Gitarren- und auch Chor- oder Orchestermusik profitierten von der “Linear”-Option.

    Info
    Was noch durchklang: Bei härteren Gangarten – etwa beim neuen „Queens of the stone age“-Album „Like Clockwork“ – kann diese Einstellung hingegen etwas basslastig wirken.
  • 3. Custom One Pro mit „Vibrant Bass“ – ideal für Reggae und Beach Boys

    Der Name sagt es schon: Diese Einstellungen passt gut zu Musik mit kräftigen, aber noch entspannten Bässen.

    Bei Reggae-Klassikern, etwa von Lee Perry (“Locks in the dublight”), besticht das Klangbild durch klare Trennung von Bassgitarre und Basstrommel.

    Info
    Was noch durchklang: Und auch der Beach Boys-Klassiker “Good Vibrations” mit seiner stellenweise verzerrten Bassgitarre bekommt ganz neues Leben eingehaucht – für die Vinyl-Version schon fast zu viel.
  • 4. Klang-Einstellung „Heavy Bass“ – für Hip-Hop und große Bassisten

    Die stärkste Basseinstellung gibt ein mächtiges Pfund auf die tiefsten Frequenzen. Hip-Hop-Fans werden sie lieben.

    Reggae mit extremen Tieffrequenzen, wie auf manchen Dub-Scheiben zu finden, dröhnen mitunter zu stark.

    Interessant ist aber: Diese Einstellung kitzelt so manche Feinheiten raus, die man vorher kaum wahrgenommen hat, etwa den schmatzenden Kontrabass in Gotyes Hit “Somebody that I used to know”.

    Info
    Was noch durchklang: Und ist Ihnen je aufgefallen, was Deep Purples Bassist Roger Glover auf „Highway Star“ zaubert? Im „Heavy Bass“-Modus hören Sie es.

© Testroom GmbH /
 
 
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Beyerdynamic Custom One Pro: Erster interaktiver Kopfhörer im Hands-on-Test
Klang, Komfort, Technik: Wir testeten den ersten interaktiven Kopfhörer der Welt. Nichts weniger verspricht jedenfalls Hersteller Beyerdynamic vom Custom Pro One. Der knapp 200 Euro teure Muschelkopfhörer lässt sich optisch verändern – und in der Klangcharakteristik nach Wunsch anpassen. Eine Klang-Revolution? Unser Redakteur hat das edle Gerät ausprobiert.
http://www.arcor.de/content/digital/computer/hardware/1400376,1,Beyerdynamic-Custom-One-Pro%3A-Interaktiver-Kopfh%C3%B6rer-im-Test--Beyerdynamic-Custom-One-Pro%3A-Erster-interaktiver-Kopfh%C3%B6rer-im-Hands-on-Test,content.html
http://www.arcor.de/iimages/gimages/5ynj4bklIixbp6Lj+usj0jFNcD7BVgbVaGKzXQxG55s=.jpg
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