
30.11.2011, 16:44
"Eine deutlich stärkere Regionalisierung wird uns jetzt in der finalen Phase in der Umsetzung unserer Strategie mehr Freiheit und Flexibilität geben, um schnell auf regionale Verbraucher- und Marktbedürfnisse reagieren zu können", sagte Vorstandschef Thomas-B. Quaas. Er wird das Unternehmen noch bis zur Hauptversammlung im April führen und dann von Stefan F. Heidenreich abgelöst. Die Regionen würden weiter gestärkt sowie die Rollen und Verantwortlichkeiten in den Märkten klarer zugeordnet. Die Zentrale in Hamburg konzentriere sich auf strategische und globale Aufgaben. Wie viele Stellen in der Zentrale wegfallen, steht nach Angaben eines Sprechers noch nicht fest.
In China hatte Beiersdorf den Hersteller C-Bons Hair Care gekauft, um den Haarpflegemarkt zu erobern. Nach der aktuellen Strategie steht jedoch das Hautpflegegeschäft mit der Weltmarke Nivea im Fokus, nicht die Haarpflege. Beiersdorf verzichtet deshalb nun darauf, die chinesischen Tochterunternehmen zu verschmelzen und reduziert die Werbeaufwendungen für das Haar-Geschäft. Deshalb ist das Unternehmen weniger wert und Beiersdorf muss 140 Millionen Euro abschreiben.
Die erwarteten Einsparungen bezifferte Beiersdorf auf 25 Millionen Euro im
Jahr 2012, 75 Millionen Euro 2013 und ab 2014 dann dauerhaft 90 Millionen Euro.
Die operative Rendite im Consumer-Geschäft werde in diesem Jahr wie angekündigt
zehn bis elf Prozent betragen. An der Börse lösten die Ankündigungen des im
Aktienindex Dax