Forensische Biologen untersuchen Beweismittel auf biologische Spuren, um Hinweise auf Tathergang und Täter zu erhalten. Kleidung, Trinkgefäße, Spuren von Blut, Schweiß, Speichel oder Sperma, Haare und Hautschuppen gehören zu den Gegenständen, denen sie ihr Geheimnis zu entlocken suchen.
Täter zweifelsfrei überführen
Mittels einer DNA-Analyse wird ein "genetischer Fingerabdruck" gewonnen, mit dessen Hilfe Täter zweifelsfrei überführt werden können. In Gutachten halten Forensiker ihre Ergebnisse allgemeinverständlich fest, und sie treten auch vor Gericht als Gutachter auf.
Als Mitarbeiter eines Landeskriminalamtes beziehungsweise des Bundeskriminalamtes oder eines rechtmedizinischen Institutes führen sie im Rahmen von Ermittlungs- und gerichtlichen Strafverfahren zusammen mit anderen Fachleuten kriminaltechnische Untersuchungen durch.
Wer diese Spezialrichtung einschlagen will, muss ein universitäres Biologiestudium absolvieren. Zu empfehlen sind Studiengänge, die als Schwerpunkt zum Beispiel Mikrobiologie oder Genetik anbieten, wie dies beispielsweise an der Universität Erlangen oder der Universität des Saarlandes möglich ist. Bei der Bewerbung muss darauf geachtet werden, dass Biologie ein bundesweit zulassungsbeschränkter Studiengang ist.






