Es gibt nicht wirklich viele Meteorologen. Und die wenigen finden häufig keinen Job in ihrer Disziplin. Außerhalb der Meteorologie sieht die Welt aber ganz anders aus.
"Wer zurzeit Meteorologie studiert, hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, allerdings oft außerhalb der Meteorologie", beschreibt Professor Dr. Volkmar Wirth die aktuelle Beschäftigungssituation. Wirth ist Studienfachberater am Institut für Physik der Atmosphäre an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Die Zuordnung der Meteorologie zur Physik ist der Grund dafür, dass Meteorologen außerhalb ihres Fachgebiets ganz ordentliche Berufschancen haben.
Vorlesungen in Physik und Mathematik umfassen in etwa die Hälfte des Studiums. Das macht sie als Naturwissenschaftler interessant. Und Meteorologen lernen es in ihrer Ausbildung, mit großen Datenmengen umzugehen, etwa in der Simulation von Klimaschwankungen. Dieses Know-how brauchen Unternehmen, die hauptsächlich mit Computern arbeiten.