Bezahlung nach Tarif

"Die Bedeutung des klassischen Wettervorhersagemeteorologen geht dagegen mehr und mehr zurück", ist seine Vermutung. Neben dem Deutschen Wetterdienst zählt er Universitäts- und Forschungsinstitute, private Wetterdienstanbieter und Gutachtenbüros als Arbeitgeber von Meteorologen auf.

Die Bezahlung von Meteorologen richtet sich beim Deutschen Wetterdienst für Angestellte nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Bei Beamten regelt die Bundesbesoldungsordnung das Einkommen. Das Einstiegsgehalt liegt abhängig vom Alter und dem Familienstand zwischen 2800 und 3250 Euro.

90-prozentige Trefferquote

Unbefristet Beschäftigte sind meist Beamte. Jährlich neu zu besetzende Funktionen mit Leitungsverantwortung und höherer Vergütung werden grundsätzlich ausgeschrieben. "Private Wetterdienste zahlen oft spürbar weniger als die staatliche Institution", weiß Rapp.

Eine Antwort ist Ullrich allerdings noch schuldig, um dem Klischee treu zu bleiben: Wie treffsicher sind Wettervorhersagen? "Bei einer Vorhersage bis zu drei Tagen haben wir eine Trefferquote von etwa 90 Prozent", ist seine Antwort. Je langfristiger die Vorhersage, umso geringer die Quote, lautet das Grundprinzip, das hinter seiner Aussage steckt.