Sie kommen, wenn der Bewerber glaubt, das Vorstellungsgespräch sei überstanden: scheinbar unlösbare Aufgaben. Damit quälen Personaler Kandidaten.
Wie viele Smarties passen in einen Smart? Oder: Wie viele Katzen gibt es in Deutschland? Zwei Beispiele für typische Brainteaser, Denksportaufgaben mit denen Personaler einen Bewerber gerne überrumpeln. Der Kandidat soll aus dem Konzept gebracht und seine Fähigkeit, logisch und zugleich um die Ecke zu denken, überprüft werden. "Durch ihren unkonventionellen Ansatz werden Brainteaser selbst für hoch qualifizierte Bewerber schnell zu Stolperfallen", warnt Jonas Seyfferth, Herausgeber des Buches "Brainteaser im Bewerbungsgespräch". Daher kann es sich lohnen, den Umgang mit Brainteasern zu üben.
Richtige Antwort eher Nebensache
"Wer einmal das Grundprinzip verstanden hat, geht wesentlich entspannter in ein Einstellungsgespräch", versichert Seyfferth. Denn das Lösen der Aufgabe ist zwar wichtig, doch nicht entscheidend. Wichtiger sind das Durchhaltevermögen des Bewerbers und sein Wille, sich mit komplexen Problemen zu beschäftigen. Ob er wirklich herausbekommt, wie viele Smarties in einen Smart passen, ist zweitrangig.