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Karrierekiller Internet: Vorsicht, der Personaler liest mit!

Verstecken gilt nicht im Web: Viele Personalchefs nehmen schon vor dem Vorstellungsgespräch die Kandidaten per Internetrecherche gezielt ins Fadenkreuz. Für Bewerber mit dunklen Flecken auf der Internetweste kann das schon mal das vorzeitige Aus bedeuten.

 
 
Karrierefalle_internet

© stockdisc

 

Oft hängt die Einladung zum Gespräch vom Rechercheergebnis aus dem Internet ab

 
 
In Foren und Weblogs ist es schick, nach Herzenslust über andere Menschen - einschließlich Arbeitgeber und Kollegen - zu lästern. Auch mit der Online-Preisgabe pikanter Details aus dem eigenen Privatleben haben viele Zeitgenossen kein Problem.

Doch viel zu selten ist sich der Schreiber über die möglichen Folgen seiner Äußerungen im Klaren. "Ein Bewerber muss sich überlegen, was er aktiv ins Netz hineinstellt", sagt Susanna Wieseneder, Personal Counselor und Reputationsforscherin aus Wien. Muss ein Kandidat wirklich jedes Detail oder jede Vorliebe im Netz publizieren? Lästereien und eigener Narzissmus rächen sich nämlich spätestens dann, wenn es darum geht, sich um einen Arbeitsplatz zu bewerben.

Eine Studie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) in Bonn ergab, dass knapp ein Drittel aller Personalberater - neben der Direktansprache sowie Anzeigen - das Internet nutzen, um an Informationen über Kandidaten zu kommen. Wieseneder bestätigt: "Für Personaler besitzt das Internet eine rasant steigende Bedeutung." Oft erhält der Kandidat aufgrund der Ergebnisse der Online-Recherche keine Einladung zum Interview - ohne dass der Bewerber jemals den Grund für die Absage erfährt, so die Expertin.

 
 
Weiter: Experten interessieren sich vor allem für Zusatzinfos
 
 
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