Im Vorstellungsgespräch sollten Bewerber als besonders angenehme und souveräne Gesprächspartner auftreten, die zur Stelle und zum Unternehmen passen. Auf keinen Fall sollten sie sich von heiklen Themen in die Enge treiben lassen. "Es geht Personalchefs in der Regel nicht darum, ihren Finger in eine Wunde zu legen. Wenn etwa die Lücke im Lebenslauf eines Kandidaten ein Ausschlusskriterium für die Stelle wäre, hätten sie ihn gar nicht eingeladen", sagt Püttjer. Der Bewerber kann zeigen, dass er auch auf schwierige Fragen souverän antworten kann.
Keinesfalls sollte im Vorstellungsgespräch wegen kritischer Themen Kampfstimmung aufkommen - im Idealfall antwortet der Bewerber so geschickt, dass sich aus einem einseitigen Interview ein angenehmer Dialog entwickelt. "Im Wesentlichen gibt es nur eine begrenzte Anzahl möglicher Fragen im Bewerbungsgespräch", sagt Püttjer. "Wer sich gut darauf vorbereitet, wer sich bewusst macht, was hinter scheinbar fiesen Fragen steckt und wie er am besten darauf antwortet, wird im Gespräch punkten."




