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Geld & Gehalt

 

Gehalt: Große Bandbreite bei Personalern

Je größer der Betrieb ist, desto mehr schlägt sich das Aufgabenprofil auch in den Gehältern der Personalabteilung nieder. Davon profitieren aber meist nur die Bosse.

 
 
Gehalt: Große Bandbreite bei Personalern

© Michael Gottschalk/ddp

 

Bei den Gehältern der Personaler gibt es große Unterschiede

 
 
Mit der konjunkturellen Belebung gewinnt auch die Personalarbeit zunehmend an Bedeutung. Die Aufgabe, qualifiziertes Personal zu gewinnen und langfristig ans Unternehmen zu binden, wird heute deutlich höher geschätzt als vor wenigen Jahren. Zudem ist im "Human Resources Management" eine beachtliche Aufgabenvielfalt versammelt: Sachbearbeiter betreuen Mitarbeiter bei der Krankmeldung, Referenten knüpfen Kontakte zum potenziellen Nachwuchs und führen Einstellungsgespräche. Personalentwickler sind stets um die Weiterbildung der Belegschaft bemüht.

An der Spitze steht der Personalmanager. Er wird danach beurteilt, in welchem Umfang es seinem Verantwortungsbereich gelingt, Personal- und Unternehmensprozesse in Einklang zu bringen und damit substanziell zur Wertschöpfung beizutragen.

Höherer Verdienst als amerikanische Personaldirektoren

Dass sich die in deutschen Betrieben geleistete Personalarbeit auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann, unterstreichen Studien der Beratungsfirmen Mercer Management Consulting und Towers Perrin aus dem Jahr 2006. Überraschend: Gemessen an ihren Zulagen schneiden die Personaldirektoren in deutschen Konzernen als Gesamtsieger ab. Laut Mercer stechen sie selbst US-Top-Verdiener aus. Zwar kann der HR Director eines amerikanischen Unternehmens mit einer Grundvergütung von 175.000 US-Dollar das Gehalt seines deutschen Kollegen um etwa zehn Prozent übertreffen. Aber mit Blick auf die Gesamtvergütung inklusive aller Zulagen (annual total cash) von insgesamt 227.500 US-Dollar zieht der deutsche Personalchef an seinem US-Kollegen, der 219.000 US-Dollar erhält, vorbei. Wesentlicher Grund für das Gehaltsplus sind die aufreibenden Verhandlungen mit Tarifpartnern, die zumindest den HR-Managern fürstlich honoriert werden.
 
 
Weiter: Leistungsabhängiger Anteil von bis zu 40 Prozent
 
 
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