An der Spitze steht der Personalmanager. Er wird danach beurteilt, in welchem Umfang es seinem Verantwortungsbereich gelingt, Personal- und Unternehmensprozesse in Einklang zu bringen und damit substanziell zur Wertschöpfung beizutragen.
Höherer Verdienst als amerikanische Personaldirektoren
Dass sich die in deutschen Betrieben geleistete Personalarbeit auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann, unterstreichen Studien der Beratungsfirmen Mercer Management Consulting und Towers Perrin aus dem Jahr 2006. Überraschend: Gemessen an ihren Zulagen schneiden die Personaldirektoren in deutschen Konzernen als Gesamtsieger ab. Laut Mercer stechen sie selbst US-Top-Verdiener aus. Zwar kann der HR Director eines amerikanischen Unternehmens mit einer Grundvergütung von 175.000 US-Dollar das Gehalt seines deutschen Kollegen um etwa zehn Prozent übertreffen. Aber mit Blick auf die Gesamtvergütung inklusive aller Zulagen (annual total cash) von insgesamt 227.500 US-Dollar zieht der deutsche Personalchef an seinem US-Kollegen, der 219.000 US-Dollar erhält, vorbei. Wesentlicher Grund für das Gehaltsplus sind die aufreibenden Verhandlungen mit Tarifpartnern, die zumindest den HR-Managern fürstlich honoriert werden.




