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Tipps fürs Vorstellungsgespräch

 

Der erste Eindruck zählt

In kürzester Zeit entscheidet das Gehirn, ob ein Fremder sympathisch wirkt oder nicht. Für Bewerber ist es daher wichtig, die goldene Regel aller Einstellungsgespräche zu beachten: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

 
 
Bewerbung: Der erste Eindruck zählt

© Jens-Ulrich Koch/ddp

 

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Kathrin Bauer braucht oft nur Sekunden - dann weiß die Personalreferentin eines Berliner mittelständischen Unternehmens, ob ihr der gegenübersitzende Mensch sympathisch ist oder nicht. "Es sind die ersten Augenblicke, die entscheiden", berichtet Bauer. "Etwa, ob ein Mensch lächelt, wie er die Hand gibt, wie die Kleidung wirkt." Andere Personaler versuchen ihr Urteil bewusst von derlei Eindrücken abzukoppeln. Nicht so die Berlinerin: "Ich höre sogar ganz bewusst in mich hinein, versuche im Nachgang des Gesprächs zu ergründen, wie ich den Bewerber im ersten Augenblick wahrgenommen habe."

Denn nach nahezu tausend Gesprächen in 15 Jahren Geschäftstätigkeit könne sie sicher behaupten, dass sich der erste Eindruck zu 90 Prozent auch später bestätigt: "Ganz selten lehne ich mich nach einer Stunde zurück und gestehe mir ein, dass ich mich am Anfang geirrt habe." Bewerber sollten also alles daran setzen, dass Personalverantwortlichen die ersten Sekunden des Vorstellungsgesprächs in positiver Erinnerung bleiben. Allerdings sollten sie darüber nicht vergessen, sich auch auf den weiteren Verlauf des Zusammentreffens vorzubereiten.

Die äußere Erscheinung nicht unterschätzen

Was für Bewerber erschreckend klingen mag, ist wissenschaftlich belegt: Eine Zehntelsekunde braucht das Hirn, um das Gesicht des Gegenübers als sympathisch oder vertrauenswürdig einzuschätzen - das fanden Wissenschaftler der Princeton University heraus. Und noch etwas belegten sie: Nur wenige Sekunden bleiben dem Fremden, diesen ersten Eindruck mittels neuer Informationen zu revidieren - etwa durch einen angenehmen Geruch oder eine sympathische Stimme.
 
 
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