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Fable 3

Peter Molyneux lüftet den Vorhang: Wo andere Spiele aufhören, fängt Fable 3 erst an! Bernd Fischer hat eine frühe Version des Rollenspiels gesehen und berichtet von seinen Eindrücken.

 

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Fable 3:

© IDG

 

Fable 3:

 
 
Was wäre die Welt ohne Kinder? Keine Frage, ein verdammt trauriger Ort. Im Fall von Fable 3 aber auch ein ziemlich hoffnungsloser Ort, denn hier hat ein Heranwachsender die schicksalhafte Aufgabe, ein ganzes Land zu retten. Albion wird nämlich von einem König regiert, der vor nichts zurückschreckt, um die industrielle Revolution voranzutreiben: Er entführt Kinder und steckt sie in Fabriken, wo sie um ihr Leben schuften müssen. Jeder Quertreiber wird sofort eingebuchtet oder zum Tode verurteilt. Ein Kind allerdings will diese Schreckensherrschaft nicht hinnehmen: Der Nachwuchs des Helden aus Fable 2 (exklusiv für Xbox 360 erschienen). Mit knackfrischen acht Jahren entdeckt der nämlich seine rebellische Ader und heckt einen Plan aus, um dem König den Garaus zu machen!



Ohne Erfahrungspunkte zum Thron

Logisch, dass man in so einem Alter noch keinem König gewachsen ist. Also muss eine Gefolgschaft aufgebaut werden. Mit jeder erledigten Mission gesellen sich Freunde an die Seite des Spielers, die ihm in bestimmten Situationen zur Seite stehen. Wenn er dann einmal im Jugendalter angekommen ist und eine entsprechende Mannschaft vorweisen kann, wird es Zeit, dem König auf die Füße zu treten.

Was sich hier liest wie eine schnelle Zusammenfassung des gesamten Spiels, ist im Grunde genommen nur ein vager Umriss der ersten Hälfte von Fable 3. Hier gilt es in gewohnter Serien-Manier, anderen Figuren bei den verschiedensten Missionen zur Hand zu gehen, an den Aufgaben zu wachsen und schließlich dem dicken Brocken gegenüberzutreten. In Fable 3 geht es aber in vielerlei Hinsicht unkonventionell zur Sache: Zum einen gibt es keine Erfahrungspunkte mehr (laut Peter Molyneux sind das sowieso »nur Zahlen, auf die keiner mehr achtet«), zum anderen nimmt der Held selbst auf dem Thron Platz, sobald der alte König gestürzt wurde. Anstelle also nach getaner Arbeit die Füße hochzulegen, muss der Spieler selbst als Regent ran. Die Frage ist nur: Macht der seine Aufgabe als König besser? Oder schlägt er den gleichen Weg ein und tyrannisiert die Bevölkerung weiter?

Wie auch in den beiden Vorgängern Fable: The Lost Chapters für PC und Fable 2 (nur für Xbox 360) bleibt es dem Spieler überlassen, wie er in die Geschichte eingeht. Peter Molyneux verspricht dieses Mal aber Entscheidungen, die weitaus tiefgreifender sein sollen als bislang. Beispiele wollte er nicht nennen, allerdings verriet er uns, dass Politik eine große Rolle spielen wird. So kann der Heldenkönig neue Gesetze erlassen, die der Bevölkerung entweder helfen oder sie noch weiter in den Dreck stoßen - mit entsprechenden Konseqquenzen. Wie allerdings das »normale« Spiel, also die Missionen und Aufgaben, aussehen wird, nachdem der Spieler die Königskrone trägt, wird sich erst noch zeigen - hier schweigt sich der ansonsten so redselige Designer von Lionhead beharrlich aus.

In Zusammenarbeit mit www.gamestar.de
 
 
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