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Syndicate

Der Strategie-Klassiker mutiert zum Ego-Shooter. Wir sammeln die bislang bekannten Fakten und prüfen, was der Genre-Wechsel bringt.

 

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Die clevere KI soll im Verhalten variieren und so für Herausforderungen sorgen.

© IDG

 

Die clevere KI soll im Verhalten variieren und so für Herausforderungen sorgen.

 
 
Das Remake des Taktik-Klassikers Syndicatehört auf den gleichen Namen wie das Original, wird aber ein völlig anderes Spiel. Nur das Szenario bleibt gleich: Im Jahr 2069 wird die Welt nicht mehr von Politikern regiert, sondern von riesigen, internationalen Firmen, den Syndikaten. Diese Unternehmen beherrschen in der Zukunft alle Lebensbereiche - Bildung, Versicherung, Arbeit, medizinische Versorgung, Wohnungen. Außerdem tragen sämtliche Menschen Computerchips in ihren Gehirnen, über die sie digital vernetzt sind. Und wer kontrolliert dieses Gedankennetz und damit die Köpfe der Bürger? Genau: die Syndikate!

Da wundert es wohl keinen, dass der Kampf um die größten Marktanteile in einen waschechten Krieg ausartet. Das begehrteste Ziel der skrupellosen Wirtschaftsbosse: der amerikanische Markt, natürlich. Um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, beschäftigt jedes Syndikat Agenten, genetisch und mechanisch aufgemotzte Supersoldaten, die durch ihre digitalen Hilfsmittel sogar in der Lage sind, die Grenzen der realen Welt zu durchbrechen. Aber dazu gleich mehr.


Die Story

So weit so Syndicate: Spieleveteranen kennen die düstere Zukunftsvision bereits aus Bullfrogs PC-Taktikspiel von 1993. Die Taktikzeiten sind allerdings vorbei, Syndicate mutiert zum Ego-Shooter. Diese Ankündigung hat viele Fans erzürnt, laut dem Game Director Neil McEwan von Starbreeze (Chronicles of Riddick) war das Spiel aber von Anfang an als Shooter geplant. Man wolle der »fantastischen Spielwelt« damit eine »neue Facette« verleihen.

Über die eigentliche Story verrät Starbreeze indes nur wenig. So übernimmt der Spieler die Rolle von Miles Kilo, einem Prototyp-Agenten von Eurocorp, einem der drei größten Syndikate. Dessen Konkurrenten heißen Cayman Global und Aspari. Für die Geschichte zeichnet sich der Science-Fiction Autor Richard Morgan verantwortlich, der auch schon die Story von Crysis 2verfasst hat -- die allerdings nicht jedermanns Sache war.

Alles beim Alten im Waffenschrank

Das Waffenarsenal bietet wenig Neues, es wird wohl hauptsächlich aus futurisierten Variationen der bekannten Standards bestehen: Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte, Präzisionsgewehr, keine großen Überraschungen. Ehrensache: Die Schießprügel sind aufrüstbar. Außerdem muss man sich nicht komplett auf die Waffen verlassen.

Dank seines Gehirnchips hat Agent Kilo eine Menge cooler Spezialfähigkeiten auf dem Kasten: Er kann die Zeit verlangsamen, durch Wände sehen, Geschosse um Ecken lenken. Außerdem wird es wohl möglich sein, die Chips seiner Gegner zu hacken und ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Und falls es doch mal eng wird, vermöbelt der Eurocorp-Haudrauf seine Widersacher einfach im Nahkampf.

In Zusammenarbeit mit http://www.gamestar.de
 
 
Weiter: Schlaue Gegner
 
 
 
 
 
 
 

 

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