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Diablo 3

Das meisterwartete Spiel 2012 ist Diablo 3 - nachdem es bereits 2011 auf Platz 1 der Wunschliste vieler Spieler stand und dann verschoben wurde. Woran arbeitet Blizzard eigentlich noch?

 

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<b>Diablo 3: Die Begleiter</b><br>Die Zauberin (Enchantress) #1

© IDG

 

Diablo 3: Die Begleiter
Die Zauberin (Enchantress) #1

 
 
Blizzard hat das Talentsystem von Diablo 3geändert! Bevor sie sich nun die Kleider vom Leib reißen und vor Freude nackt durch die Straßen tanzen, müssen wir allerdings dazu sagen: Der Änderungsteufel steckt lediglich im Detail.

Während es im Betatest bislang möglich war, die derzeit aktiven Fähigkeiten jederzeit zu wechseln, geht das nun ausschließlich an »Nephalem-Altären«, steinernen Monolithen. Einer davon steht im Startdorf Neu-Tristram, weitere sind in der Spielwelt verteilt, aber sehr selten.

Wer andere Fertigkeiten ausprobieren möchte, muss also im Regelfall in die Siedlung zurückkehren, was nur an Wegpunkten oder (mit dem »Stone of Recall«) nur außerhalb von Kämpfen klappt. Weil man die Fähigkeiten nun nicht mehr mitten im Gefecht wechseln kann, fühlt sich die Talentwahl etwas bedeutsamer und weniger beliebig an.

Allerdings eben nur »etwas«. Am Grundprinzip ändert sich nämlich nichts: Nach wie vor lernen die Helden ihre Fähigkeiten bei Levelaufstiegen automatisch, Spezialisierung ist Fehlanzeige. Wie die Charakterentwicklung nach Stufe 30, wenn man alle passiven und aktiven Talente gelernt hat, weiter motivieren soll, will oder kann Blizzard noch nicht sagen (siehe Interview auf Seite 2).

Nur Ausrüstung zu sammeln wäre auf Dauer dann eben doch ein bisschen wenig. Und die Runen, mit denen sich die Wirkung von Talenten anpassen lässt, fehlen in der Beta immer noch.

Bereits drin ist dafür das Auktionshaus, das Blizzard gerade testet, dem wir jedoch keine neuen Erkenntnisse abgewinnen können -- außer, dass der Handel mit Gegenständen gut funktioniert.


Und dass Blizzard die Sicherheitsvorkehrungen seiner Online-Plattform überarbeiten sollte, um die (optionalen) Echtgeld-Auktionen zu beschützen.

Denn nach wie vor werden regelmäßig World of Warcraft-Accounts gehackt -- nicht auszudenken, welchen Schaden die Hacker anrichten könnten, wenn sie an die Charaktere oder sogar die Kreditkarten-Daten der Diablo-Auktionäre kämen.

Auf der Blizzcon ernteten unsere Fragen nach besseren Sicherheitssystemen allerdings nur Schulterzucken oder ein verlegenes »Dafür bin ich nicht zuständig«. Blizzard täte gut daran, die Fans bald über geplante Maßnahmen zu informieren. Schließlich steht und fällt das Auktionshaus mit dem Vertrauen seiner Nutzer.

In Zusammenarbeit mit http://www.gamestar.de
 
 
Weiter: Interview mit Blizzard
 
 
 
 
 
 
 

 

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