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Need for Speed: The Run

Mit Need for Speed: The Run will Electronic Arts die Rennspiel-Serie durch ungewöhnliche Ideen aufpeppen. Ob’s klappt, klärt unser Test der PC-Fassung.

 

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Need for Speed: The Run

© IDG

 

Need for Speed: The Run

 
 

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Die Top Ten vom 1. Mai 2012

 
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Platz 10: "Lost Chronicles of Zerzura" (Adventure)
 
Der Hobbyraser Jack Rourke ist ein umweltbewusster Mensch. Zwar verheizt der Bursche regelmäßig hektoliterweise Benzin, doch bisweilen geht er auch zu Fuß. Oder vielmehr rennt. Denn Jack ist auf der Flucht vor ein paar finsteren Gangstern, denen er Geld schuldet. Und wenn die ihm mal wieder den fahrbaren Untersatz unterm Hintern wegballern, muss Jack das Pack per pedes abschütteln. Wir hämmern derweil wild aufs Gamepad. Denn Need for Speed: The Runinszeniert diese Zu-Fuß-Abschnitte als Reaktionstest, in dem wir eingeblendete Tasten möglichst schnell drücken müssen. Eine fürs Rennspiel-Genre ungewöhnliche Idee. Nicht die einzige, mit der das neueste Need for Speed durchstarten will.

Internet-Aktivierung
Wie mittlerweile jedes Spiel von Electronic Arts muss Need for Speed: The Run über die Online-Plattform EA Origin aktiviert werden. Dann lässt sich das Programm zwar auf beliebig vielen Rechnern installieren, ein Weiterverkauf ist aber nicht mehr möglich. Mehr zu den Nutzungsvereinbarungen von Origin finden Sie hier.

Die Story: nette Idee, schwach umgesetzt

Schon dass The Run eine durchgehende Geschichte nebst Hauptfigur erzählt, ist ein Herausstellungsmerkmal und zieht dank des furiosen Auftakts schnell ins Spiel.

Allerdings drückt EA Black Box (Need for Speed: ProStreet) anschließend gehörig auf die Bremse, denn im Verlauf wird die an sich spannende Handlung um ein illegales Straßenrennen, das Jack quer durch die USA führt, nur durch wenige Zwischensequenzen inszeniert, in denen zudem kaum etwas passiert. Die Herkunft Jacks und die seiner Widersacher bleibt weitgehend unergründet. Zwar sind die Filmclips wegen der gelungener Animationen nett anzuschauen, dienen letztlich aber nur als (stimmige) Überleitung von einem Rennen ins nächste. Schade dabei: Die selten eingestreuten Quicktime-Events fallen denkbar simpel aus. So macht es keinen Unterschied, ob wir die falsche Taste drücken, solange wir vor Ablauf der Zeit die richtige erwischen. Soll heißen: wildes Gamepad-Hämmern reicht.

Fahrverhalten & KI: verlieren gegen Hot Pursuit

Hinterm virtuellen Steuer fühlt sich The Run hingegen wie ein echtes Need for Speed an. Mit einer Ausnahme: Anders als in den jüngsten Vorgängern liegen die Boliden wie ein Brett auf der Straße, wodurch sie sich nur mit viel Gewalt zum Ausbrechen bewegen lassen.

Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig, geht dann aber gut von der Hand. Insgesamt überzeugt das actionlastige Fahrverhalten zwar, verliert aber dennoch gegen Hot Pursuit. So reagiert die Handbremse zu empfindlich, und das Geschwindigkeitsgefühl erreicht ebenfalls nicht das Niveau des Quasi-Vorgängers. Zudem bietet The Run nur drei Kameraperspektiven, von denen die Von-Hinten-Draufsicht etwas zu nah am Heck des Autos klebt. Feinschliff hätte auch die KI vertragen können. Zwar wissen die Kontrahenten clever zu überholen und die Ideallinie sinnvoll zu nutzen, agieren aber insgesamt arg passiv. Vor allem die Polizei versucht viel zu selten, uns durch Rammaktionen zu stoppen. Stattdessen spulen die Beamten geskriptete Manöver ab, die man schnell durchschaut. Ebenfalls störend: Wie schon in Hot Pursuit kleben die KI-Gegner zu jeder Zeit an unserem Heckspoiler. Das sorgt zwar für Dynamik, birgt aber großes Frustpotenzial, da selbst kleinste Unachtsamkeiten das sofortige Aus bedeuteten.

In Zusammenarbeit mit http://www.gamestar.de
 
 
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