Yoga ist langweilig, nur was für Frauen und nix für Steife? Weit gefehlt! Die fernöstliche Yoga Lehre ist längst im modernen Westen angekommen. Wir knacken neun Klischees ...
Yoga Lehre, das Klischee: Die Luft ist weihrauchgeschwängert. Schlanke, eher noch dürre Frauen in schlabbrigen Tops und weiten Hosen bewegen sich langsam und lautlos am Boden. Die Körper biegen und strecken sich im Raum nach der traditionellen Yoga Lehre. Nur der rhythmische Fluss ihres Atems ist hörbar. Auf den Gesichtern spiegelt sich eine Mischung aus Verzückung und Konzentration. Zu guter Letzt beginnt eine der Yoginis einen Om-Gesang, in den der Rest der Gruppe einstimmt. Man singt sich in eine Trance, die schließlich nach zehn Minuten ein Ende findet. Mit glasigen Blicken verlassen die Yoga-Freaks den Übungsraum.
Hallo, aufwachen! Sie haben gedacht, so oder ähnlich muss es sein, wenn Leute Yoga Lehre vermittelt bekommen? Weit gefehlt! Das fernöstliche Bewegungssystem ist längst im modernen Westen angekommen - und boomt wie nie. Dennoch halten sich hartnäckige Vorurteile fernab der Realität.
Christine Martitz (45) praktiziert seit 35 Jahren. Sie unterrichtet in vielen New Yorker Fitness- und Yoga-Clubs. Zu ihren Kunden gehören auch Promis, u. a. Helen Gurley Brown, Ex-"Cosmopolitan"-Chefredakteurin. Ihr Programm "Dive into Yoga" gibt's im iTunes-App-Store und als DVD bei
www.yogishop.com (29,90 Euro). Mehr Infos:
www.diveintoyoga.com.
Christine Martitz räumt mit den Vorurteilen auf: In unserer Bildergalerie wiederlegen wir neun Klischees aus der Yoga Lehre.