Während Lobeshymnen dem Ego schmeicheln, fühlt man sich bei kritischen Äußerungen wie mit Pech übergossen. Das ist normal und auch nur allzu verständlich. Dennoch: Ohne Kritik geht es nicht, denn sie zeigt auf, ob man seinen Job gut und zielgerecht erledigt.

Leider haben nicht alle Vorgesetzten oder Kollegen ein Händchen dafür, Kritik konstruktiv zu äußern. Schnell fühlt man sich dann vorgeführt oder nimmt im schlimmsten Fall die Worte so persönlich, dass man "dicht" macht. Es gilt also, sich bei Standpauken oder Diskussionen auf die fachlichen Kritikpunkte zu konzentrieren und abzuwägen, welche Vorwürfe berechtigt sind und welche nicht. Gleichzeitig kommt man nicht umhin, sich im Berufsleben ein dickes Fell zuzulegen - denn wie gut Sie mit Kritik umgehen, wird von Vorgesetzen und Kollegen als Zeichen von Stärke oder Schwäche wahrgenommen.