Seien Sie realistisch!
Werdende Eltern neigen oft dazu, die Zukunft mit Kind durch die rosarote Brille zu sehen. Sie hoffen, dass das Baby ihre Beziehung intensiver machen wird und blenden mögliche Probleme, die das Elternsein mit sich bringt, völlig aus. Dabei ist es wichtig, schon vor der Geburt über die Veränderungen zu sprechen, die auf Sie zukommen, und sich so möglichst gut darauf vorzubereiten.
Nehmen Sie sich Solo-Zeit
Gönnen Sie sich gegenseitig ab und zu mal eine Kinderpause, damit jeder für sich seinen alten Hobbys nachgehen, Sport treiben oder Freunde treffen kann! Bevor Sie Eltern wurden, haben diese Aktivitäten schließlich einen großen Teil Ihres Lebens ausgemacht.
Info: Diese kleinen Auszeiten werden Ihre Beziehung beflügeln. Sie bringen neue Impulse und sorgen für Gesprächsthemen, die sich mal nicht nur um Ihre Partnerschaft oder das Kind drehen.
Reden ist Gold
Beide Elternteile plagen oft ganz unterschiedliche Sorgen. Mütter fühlen sich häufig mit Haushalt und Kinderbetreuung überfordert, wohingegen Väter in vielen Fällen die große Verantwortung quält, finanziell für die Familie sorgen zu müssen. Gerade als frisch gebackene Eltern sind beide so mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, dass die Sorgen des anderen häufig nicht wahrgenommen werden. Suchen Sie immer wieder das Gespräch und machen Sie sich klar, was Ihre Bedürfnisse und Ängste sind! Nur so kommen Sie sich wieder näher.
Tipp: Planen Sie jeden Tag 5 Minuten zum Reden ein, damit Probleme sofort geklärt werden und sich Frust gar nicht erst anstauen kann!
Packen Sie gemeinsam an!
Einer macht alles im Haushalt alleine, und der andere legt nach dem Job nur noch die Füße hoch? Das sorgt garantiert für dicke Luft. Sprechen Sie beide genau ab, wer wofür zuständig ist, und überprüfen Sie immer wieder kritisch, ob Sie sich auch an Ihren Plan halten! So schaffen Sie es ganz leicht, Streit von vornherein aus dem Weg zu gehen.
Tipp: Und schlagen Sie sofort Alarm, wenn Ihnen mal alles über den Kopf wächst! Schließlich sind Sie jetzt kein Einzelkämpfer mehr sondern Teil einer Familie, in der Sie gemeinsam die Verantwortung tragen und auch Hilfe erwarten können.
Pflegen Sie gemeinsame Aktivitäten!
Was war vor Ihrer Elternzeit das, was Sie als Paar zusammengeschweißt hat? Hatten Sie ein gemeinsames Hobby oder eine besondere Leidenschaft, die Sie geteilt haben? Lassen Sie diese Aktivitäten auch mit Kind nicht einschlafen! Auch wenn es nur für einen Abend ist, an dem Sie einen Babysitter engagieren. Es lohnt sich auf jeden Fall, die alten Gewohnheiten zu pflegen. Sie sind schließlich die Basis Ihrer Beziehung, auf die Sie alles aufgebaut haben.
Kleine Gesten erhalten die Liebe!
Sie haben mit Kind und Kegel viel um die Ohren, aber das ist kein Grund, die Romantik in der Beziehung aufzugeben. Zeigen Sie sich im Alltag immer wieder durch kleine Gesten, wie sehr Sie den anderen lieben! Es müssen keine großen Geschenke sein, aber eine kleine Liebesbotschaft auf der Mailbox, ein gemeinsamer Spaziergang oder eine Nackenmassage für den Partner sind eine tolle Abwechslung zum Alltagsstress und kosten Sie nichts außer ein paar Minuten Zeit.
Bleiben Sie attraktiv für den anderen!
Vergessen Sie nie, dass Sie nicht nur Eltern sind, sondern auch Mann und Frau, die weiterhin attraktiv füreinander bleiben sollten! Viele Mütter neigen dazu, nur noch für das Kind zu leben und sich selbst dabei immer mehr zu vernachlässigen.
Info: Auch wenn es oft stressig ist, versuchen Sie so oft wie möglich, die bequemen Jogginghosen im Schrank zu lassen und sich für Ihren Partner hübsch zu Recht zu machen! So bleibt auch die erotische Anziehung in Ihrer Beziehung bestehen.
Lassen Sie sich helfen
Sie wollen alles alleine schaffen? Das ist mit Kindern oft schlicht und einfach nicht machbar. Nehmen Sie alle Hilfe und Unterstützung von außen an, die Sie bekommen können! Egal ob es die Oma ist, die auf das Kind für einige Stunden aufpasst, oder die Nachbarin, die den Einkauf für Sie erledigt - haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie auch mal andere einspannen! Das wird Sie und Ihre Partnerschaft entlasten.
Wecken Sie die Leidenschaft!
Klar, wenn das Kind die halbe Nacht schreit und man unter akutem Schlafentzug leidet, ist die Lust auf Sex schon mal auf Null. Jetzt heißt es, das Feuer wieder zu entfachen. Mit spontanem Sex ist es im Familienalltag oft schwierig - planen Sie deshalb einmal in der Woche ganz bewusst ein erotisches Date ein, und engagieren Sie für die Zeit ruhig einen Babysitter. Die Investition wird sich garantiert lohnen, denn der Sex wird Sie nicht nur wieder näher zusammenbringen, sondern Ihnen auch neue Energie für den Alltag gaben.
Tipp: Machen Sie den Kindern von Anfang an klar, dass das Elternbett nachts nur Ihnen gehört und die Kids dort nichts verloren haben!
Gönnen Sie sich was!
Stellen Sie nicht nur das Kind und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt, sondern denken Sie auch an sich! Egal, ob Sie sich ein paar Blumen kaufen, Ihre Lieblings-CD auflegen oder ein entspannendes Bad nehmen - alles, was Ihnen gut tut, wird Sie zufriedener und ausgeglichener machen, und so auch Ihrer Partnerschaft zugute kommen.