Golubzi
Zutaten für 4 Personen
600 g Schweinehack
500 ml saure Sahne
1 Weißkohl
3 Zwiebeln
4 Möhren
8 EL Tomatenmark
8 Lorbeerblätter
1 TL Brühe
Etwas Salz und Pfeffer
Zubereitung
Kohlstrunk herausschneiden und dann den Kohlkopf mit dem Strunkloch nach unten in einen Wassertopf geben. Das Wasser kurz aufkochen lassen, dann alles herausnehmen und die Blätter vorsichtig ablösen, trocken tupfen und auslegen.
Anschließend den Reis kochen. Nebenbei Zwiebeln schälen und feinhacken sowie die Möhren schälen und grob raspeln. Nun die Möhren und Zwiebeln gemeinsam mit dem Hackfleisch, Salz, Pfeffer und Brühe mischen. Nun die Mischung auf die Kohlblätter austeilen und die Blätter danach einschlagen und zu einer Roulade rollen. Die Kohl-Rouladen in einen Bräter legen und mit Lorbeerblättern granieren.
Zum Schluss die saure Sahne mit 250 Milliliter Wasser, Tomatenmark, Salz und Pfeffer vermengen und über die Rouladen gießen. Golubzi bei 180 Grad für 60 Minuten in den Ofen geben.
Wareniki
Zutaten für 4 Personen
500 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
250 ml warmes Wasser
1 Schuss Öl
375 g Mehl
Salz, Pfeffer und Sauerrahm
Zubereitung
Zwiebeln fein würfeln, mit Öl in einen Topf geben und für eine Stunde bei niedriger Hitze rösten. Mehl in eine Schüssel geben, 125 Milliliter Wasser hinzugeben und verrühren. Nach und nach restliches Wasser unterrühren. Solang bis ein fester Teig entsteht und diesen abgedeckt bei Zimmertemperatur eine Stunde stehen lassen.
Währenddessen die Kartoffeln kochen, pellen und zu Brei verarbeiten und mit 2 Esslöffeln Röstzwiebeln vermengen. Anschließend den Brei mit Salz und Pfeffer mischen.
Danach den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Auf jede Kreishälfte etwas Kartoffelmasse geben und schließen.
Zum Schluss werden die Wareniki für etwa fünf Minuten in Salzwasser gekocht. Zum Servieren mit Röstzwiebeln und saurer Sahne garnieren.
Russischer Zupfkuchen
Zutaten für 4 Personen
300 g Mehl
180 g Zucker
200 g Butter
2 Eier
40 g Kakaopulver
1 Pkt. Backpulver
Für die Füllung:
150 g Zucker
3 Eier
500 g Quark
200 g süße Sahne
1 Pkt. Vanillezucker
1 Prise Salz
70 g Butter
Zubereitung
Mehl, Backpulver, Zucker und Kakao in eine große Schüssel geben, verrühren und gut kneten. Nun eine Springform mit ¾ des Teiges füllen und dabei den Rand gut auskleiden.
Anschließend wird die Füllung zubereitet. Dafür die Butter schaumig rühren und dann Quark, süße Sahne, Eier, Zucker und Vanillezucker unterheben und gut verrühren. Nun die Füllung in die Springform füllen.
Als letzter Schritt wird der restliche Teig in Stücke gezupft und auf die Füllung verteilt. Der Kuchen sollte bei 180 Grad etwa eine Stunde backen.
Piroggen
Zutaten für 4 Personen
Für den Teig:
2 Eier
100 ml Milch
50 ml Öl
2 TL Salz
400 g Mehl
Für die Füllung:
400 g Hackfleisch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehe
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Kümmel
1 Prise Piment
2 Eier
Für die Garnitur:
200 g saure Sahne
3 Zwiebeln
Öl
Zubereitung
Für die Herstellung des Teiges Eier, Salz, Öl und Milch in einer großen Schüssel verquirlen und dabei das Mehl unterheben. Anschließend wird der Teig aus der Schüssel genommen und gemeinsam mit etwas Mehl per Hand geknetet. Es soll eine weiche und geschmeidige Teigkugel entstehen. Danach die Teigkugel wieder in die Schüssel legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und für zwei Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach sollte der Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen.
Für die Herstellung der Füllung wird das Hackfleisch gemeinsam mit den Zwiebeln, dem Knoblauch, den Eiern und Gewürzen vermischt. Anschließend wird das Hackfleisch-Gemisch gut durchgebraten. Wichtig: das Fleisch stets zerteilen, denn es soll feinkrümelig werden.
Jetzt wird der Teig circa 3 Millimeter dick ausgerollt. Dann mit einem Trinkglas Teigkreise erstellen und auf eine Hälfte des Kreises jeweils einem Teelöffel der Füllung geben. Dann die andere Hälfte des Kreises drüber klappen.
Anschließend Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Piroggen einlegen. Etwa zehn Minuten brauchen diese bis sie gar sind. Dann die Piroggen rausnehmen und warm halten.
Für die Garnitur etwas Nudelwasser abschöpfen und Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin die Zwiebeln, die zuvor in Ringe geschnitten wurden, anbraten und mit dem Nudelwasser ablöschen. Zum Schluss werden die Zwiebelringe über die Piroggen gegeben.
Tipp: Zusätzlich zu den Zwiebelringen können auch saure Sahne, die mit Salz und Knoblauch gemischt wurde, über die Piroggen geträufelt werden.
"Mimino" in Berlin
Das georgische Restaurant "Mimino" in Berlin liegt etwas versteckt in der Waitzstraße. Doch ab 20 Uhr hört man die Livemusik und so findet man das kleine Restaurant leichter. Im Sommer wird der wunderbare Außenbereich mit Blick auf das Wasser geöffnet und bei kälteren Temperaturen wird es im Gastraum gemütlich. Serviert wird die klassische georgische Küche. Zum Beispiel leckere Lamm-Schaschlik-Spieße in Mirabellen- und Tomatensoße.
Kontakt: Waitzstraße 1
10629Berlin
http://mimino-berlin.com/
Tel.: 030/31802394
"Wenzel Prager Bierstube" in Dresden
Zum Pflichtprogram eines jeden Dresden-Besucher gehört die prachtvolle Königsstraße. Und wer beim Besichtigen der Barockstraße Hunger bekommt, der kann dann gleich in der "Wenzel Prager Bierstube" einkehren. Im traditionellen tschechische-böhmischen Gasthaus stehen den Gästen fünf Gasträume mit insgesamt 350 Plätzen zur Verfügung. Ob Gewölbekeller, Innenhof mit Glasdach oder die große Sommerterrasse, allein die verschiedenen Räume sind schon ein Highlight.
Auch an die kleinen Gäste wurde hier gedacht. Für diese gibt es einen eigenen Spielbereich und eine auf Kinder abgestimmte Speisekarte. Die Speisekarte selbst, ob für Groß oder Klein, ist voller tschechisch-böhmischer Köstlichkeiten. Die deftigen Speisen wie Gulasch oder Kassler mit Knödel, werden mit Prager Bier abgerundet.
Kontakt: Carolinenstraße 1a
01097 Dresden
http://www.wenzel-bierstuben.de/start/index.php?menuid=5
Tel.: 0 351 89 93 20
"Balkan-Grill" in Frankfurt
Aus besten aus gewählten Produkten entstehen im "Balkan-Grill" in Frankfurt leckere Speisen aus dem Balkan zubereitet. Sehr herzhafte Speise mit aromatischen Gewürzen. Die Hauptrolle auf der Speisekarte spielt Fleisch. Rind, Schwein und Lamm. Vor allem Platten. Zu jedem Hauptgericht wird Suppe, Fladenbrot und einem Beilagen-Salat, der mit geraspeltem Schafskäse garniert ist, serviert.
Kontakt: Kontakt: Mainzer Landstr. 373
60326 Frankfurt am Main
http://www.balkangrill-frankfurt.de/cms/front_content.php?idcat=16
Soljanka
Zutaten für 4 Personen
200 g Salami
200 g Jagdwurst
200 g Geflügelwurst
200 g Speck
5 Zwiebeln
4 Paprikas
150 g Tomatenmark
5 Gewürzgurken
1 Chilischote
3 Knoblauchzehen
1 TL Senf
Brühe
1 Lorbeerblatt
Zubereitung
Zuerst die Geflügel- und Jagdwurst würfeln und die Zwiebeln schneiden, dann gemeinsam mit dem Speck anbraten. Nun die Salami würfeln und hinzugeben. Anschließend etwas Wasser hinzufügen.
Danach die Paprika würfeln, den Knoblauch zerdrücken und die Gurken kleinschneiden. Gemeinsam mit dem Tomatenmark in den Topf geben und gut durchziehen lassen. Dann mit den Gewürzen abschmecken.
Das ganze Gemisch mit einem Liter Wasser aufhießen und die Brühe hinzugeben. Alles etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Tipp: Die Soljanka sollte ein paar Stunden vor dem Verzehr stehen. Idealerweise etwa ein ganzer Tag. Deshalb einfach am Abend vorher zubereiten. Beim Servieren sollte Brot und etwas saure Sahne gereicht werden.
Rotkohl-Borschtsch mit Feigen
Zutaten für 4 Personen
300 g Rotkohl
200 g Kartoffeln, festkochend
300 g Rote Bete
250 g Staudensellerie, mit Blättern
1,2 l Gemüsebrühe
100 g getrocknete Feigen, klein
Salz
Pfeffer
2,5 El Granatapfelsirup
1 Tl Schwarzkümmel
0,5 Bund glatte Petersilie
250 g Sahnejoghurt
Zubereitung
Rotkohl in feine Streifen schneiden. Kartoffeln und Rote Bete schälen. Kartoffeln in 3 cm große Stücke schneiden, Rote Bete je nach Größe sechsteln oder achteln. Staudensellerie abfädeln und in feine Scheiben schneiden. Etwa 10 Blätter beiseite legen.
Die Gemüsebrühe aufkochen, Rotkohl, Kartoffeln, Rote Bete und Selleriescheiben zugeben und bei mittlerer Hitze 25-30 Minuten zugedeckt kochen. Die Feigen 5 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben, mit Salz, Pfeffer und Granatapfelsirup abschmecken. Schwarzkümmel in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blätter von den Stielen zupfen.
Sellerieblätter in feine Streifen schneiden, mit dem Schwarzkümmel unter den Joghurt heben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Borschtsch in vorgewärmte Teller füllen, jeweils 1 El Joghurtsauce daraufgeben. Mit abgezupfter Petersilie bestreuen.
Tipp: Im Sommer kann man eine leichte Borschtsch aus Brühe, Gemüse und Roter Bete servieren, die kalt verzehrt wird. Erfrischend!
Russische Pelmeni
Zutaten für 5 Personen
Teig:
1Ei
1Tl. Salz
200 ml Wasser
ca. 700 g Mehl
Füllung:
ca. 600 g Hackfleisch
1 große Zwiebel
50 ml Wasser
Pfeffer
Salz
Zubereitung
Mehl in eine Rührschüssel geben, eine Vertiefung formen und das Wasser, Ei und Salz zugeben. Das ganze zu einem festen Teig kneten (Nudelteig), mit einem Tuch abdecken und 20 - 30 Minuten ruhen lassen.
Das Fleisch mit kleingehackten Zwiebeln, Butter, Pfeffer und Gewürzen vermengen.
Teig zu einem Strang (1,5 - 2 cm) rollen und Stücke abschneiden (1 - 1,5 cm). Aus diesen Teilen Plätzchen rollen. Man kann den Teig auch bis zu einer Dicke von ca. 2 mm Dicke ausrollen und dann mit einem Glas runde Stücke ausschneiden.
Darauf mit Hilfe eines Löffels die Fleischmasse legen, das Fleisch im Teig einschließen und die Ränder zudrücken. Die Pelmeni in kochendes Salzwasser, oder in Brühe legen. Nach dem das Wasser wieder aufkocht und die Pelmeni an die Oberfläche schwimmen noch ca. 2 - 3 min ziehen lassen.
Tipp: Die Pelmeni kann man zum Beispiel mit Butter, mit Schmand, mit Essig oder mit der Mischung aus gehacktem Knoblauch oder Zwiebeln, Pflanzenöl, Essig, Salz und Pfeffer servieren.
Ungarische Gulaschsuppe
Zutaten für 8 Personen
1 Gemüsezwiebel
2 rote Paprikaschoten (à ca. 250 g)
je 1 gelbe und grüne Paprikaschote (à ca. 250 g)
600 g Champignons
300 g Kirschtomaten
1/4 Bund Thymian
3-4 EL Öl
1,5 kg gemischtes Gulasch
2-3 Lorbeerblätter
3 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Edelsüß-Paprika
1,8 l Gemüsebrühe
200 g Schlagsahne
1 EL Olivenöl
50-75 g Mehl
Zucker
Crème fraîche zum Garnieren
Zubereitung
Zwiebel schälen und würfeln. Paprika putzen, waschen und würfeln. Champignons putzen, säubern und halbieren. Kirschtomaten waschen und halbieren. Thymian waschen, trocken schütteln, einige Stiele zum Garnieren zur Seite legen. Blätter des restlichen Thymians von den Stielen zupfen.
Öl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin in zwei Portionen unter Wenden rundherum kräftig anbraten. Anschließend alles Fleisch in den Bräter geben. Zwiebel, Paprika, Hälfte des Thymians, Lorbeer und Champignons zufügen und unter Wenden nochmals anbraten. Hälfte der Kirschtomaten zufügen. Tomatenmark zufügen, kurz anschwitzen und anschließend kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Mit Brühe und Sahne ablöschen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden schmoren.
Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen, restliche Tomaten und restlichen Thymian kurz darin schwenken. Mehl und 75 ml Wasser glatt rühren, in das Gulasch rühren. Nochmals aufkochen und ca. 1 Minute bei schwacher Hitze köcheln lassen. Nochmals kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker abschmecken. Thymian-Kirschtomaten vorsichtig unterrühren. Gulaschsuppe in Schälchen, mit einem Klecks Crème fraîche mit Paprika bestreut und Thymian garniert servieren.
Tipp: Dazu schmeckt zum Beispiel ein frisches Baguette.
Majorankaninchen mit Rote-Bete-Gemüse
Zutaten für 4 Personen
1 Kaninchen (ca. 1, 5 kg)
4 Zwiebeln
5 EL Öl
Salz
Pfeffer
1-2 EL getrockneter Majoran
2 Lorbeerblätter
100 ml Weißwein
1 Becher (250 ml) Schlagsahne
1 kg Rote Bete
100 g frischer Meerrettich
1/4 l Gemüsebrühe
1 EL Weißweinessig
etwas Zucker
1-2 EL heller Soßenbinder
frischer Majoran zum Garnieren
Zubereitung
Kaninchen waschen und trocken tupfen. In 8 Portionsstücke teilen. Zwiebeln schälen und achteln. Kaninchenteile in einem Bräter in 3 Esslöffel heißem Öl rundum kräftig anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Zwiebeln und Lorbeer zufügen und kurz mitdünsten. Weißwein und Sahne angießen. Kaninchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°/ Gas: Stufe 3) ca. 45 Minuten schmoren.
In der Zwischenzeit Rote Bete und Meerrettich putzen, schälen und waschen. Rote Bete in Spalten, Meerrettich in feine Stifte schneiden. Im restlichen Öl andünsten. Brühe angießen und 15-20 Minuten garen. Gemüse mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken. Majoransoße im Bräter mit Soßenbinder andicken. Eventuell nachwürzen.
Kaninchen mit der Soße auf einer Platte anrichten. Mit frischem Majoran garnieren. Rote Bete-Gemüse dazureichen.
Tipp: Besonders an den Feiertagen (Weihnachten/Ostern) ist Kaninchen in Deutschland frisch zu haben.
Polnischer Mohnkuchen
Zutaten für einen Kuchen (26 cm Form)
Teig: 100 g Zucker
200 g Quark
300 g Mehl
1 Ei
6 Eßl. Öl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Mohnfüllung:
500 g Mohn
1 l Milch
100 g Zucker
1 Eßl. Honig
2 Päckchen Vanille-Pudding
Streusel:
200 gr. Weizenmehl
200 gr. Zucker
1 P. Vanillinzucker
0,5 Teelöffel Zimt
100 gr. Butter
Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und auf einem Backblech gleichmäßig verteilen. Die Form, ob rund, eckig oder oval ist egal.
Mit der Milch einen Pudding kochen und anschließend kalt werden lassen. Der Pudding darf keine Klumpen haben, deshalb öfters umrühren.
Danach den Pudding mit dem Honig und dem Zucker unter den Mohn mischen und gut verrühren. Die Mohnmasse gleichmäßig auf den Boden verteilen.
Streusel Zutaten außer Fett trocken gut vermischen, das Fett (Butter oder Margarine) flüssig machen und lauwarm auf die trockene Masse träufeln. Dabei mit der Hand mengen und kleine Klumpen zwischen Daumen und Zeigefinger formen und auf dem Teig verteilen.
Bei 180 bis 200 °C auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 45 Minuten backen. (Alles zusammen, Teig und Mohnbelag). Da der Streusel schnell braun wird, kann man den Kuchen nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, so verbrennen die Streusel nicht.
Tipp: Färbt man die Streusel, z.B. mit Kakaopulver, kann man tolle Effekte erzielen.
"Marjellchen" in Berlin
Das Restaurant "Marjellchen" (Marjellchen sagte man in Ostpreußen zu Mädchen) gilt in Berlin noch als ein Geheimtipp. Dabei ist es viel zu schade diesen Laden geheim zu halten, denn wo bekommt man sonst noch die authentische ostpreußische Küche serviert?
Die Besitzerin, Ramona Azzaro, erbte die Rezeptsammlung ihrer aus Ostpreußen stammenden Großmutter und beschloss die kulinarische Familientradition weiter zu leiten. Neben der Speisen der Küche Ostpreußens hat sie auch schlesische, masurische und mecklenburgische Spezialitäten in die Restaurantkarte aufgenommen. So wurde das einzigartige Restaurant ins Leben gerufen, wo man an den Geschmack der alten und oft vergessenen Klassiker erinnert wird. Gerichte, wie das Kalbsfrikassee "Stettiner Art" mit Morcheln und Flusskrebsfleisch, Masurischer Wildpfeffer, oder Königsberger Klopse nach altem ostpreußischem Rezept lassen die Herzen der Gäste höher schlagen. Sie sind deftig, gehaltvoll und sündhaft lecker. Frau Azzaro bewirtet ihre Gäste meistens persönlich und freut sich über die zufriedenen Gesichter.
Kontakt: Mommsenstraße 9
10629 Berlin Charlottenburg
Tel.: 0 30 883 26 76
Fax: 0 30 88 72 98 90
URL: http://www.marjellchen-berlin.de/
"Kuchnia" in Hamburg
Im August 2010 war Neueröffnung mitten auf dem Kiez. "Kuchnia" hat jetzt schon das Zeug zum Kult, denn es werden ausschließlich osteuropäische Spezialitäten serviert. Fischsuppe, Blini, die russische Pfannkuchen oder Pierogi mit Kraut, Pilzen, Kartoffeln und Fleisch werden in der Talstraße 87 aufgetischt. Selbstverständlich gibt es auch die standesgemäßen Getränke wie Wodka und grünen Tee. Auch Kunst wird ab und an geboten. Kleiner Laden, der garantiert groß heraus kommt.
Kontakt: Talstraße 87
20359 Hamburg
Tel.: 0 (40) 822 61 25
URL: http://www.kuchnia-hamburg.de/
"Puszta Hütte" in Köln
In der "Puszta Hütte" gibt es nur ein Gericht: zartes, mageres Ochsenfleisch und Sauce, auch bekannt als Ungarisches Gulasch. Die Portionen sind nicht nur genau so lecker wie bei Muttern, sondern auch noch besonders preiswert. Einen Nachschlag an Sauce gibt es immer gratis.
Schon seit 1948 ist die "Puszta Hütte" in Köln ansässig. Das Ambiente ist urig mit viel dunklem Holzbalken und Holztischen: eine dieser typischen Kölsche Kneipeneinrichtungen. Nach dem Krieg in Ungarn hatte der Deutsche Max Lippert Unterschlupf bei einer ungarischen Familie in einem Bauernhaus gefunden. Dort machte man ihm eine ungarische Gulaschsuppe nach Budapester Art. Sie schmeckte ihm so sehr, dass er nach dem Ende seiner Kriegsgefangenschaft im zerstörten Köln einen Stand zusammenzimmerte und dort sein Ungarisches Gulasch verkaufte. Damals eine Sensation und seitdem ein Verkaufsschlager. Mittlerweile kann man die Köstlichkeit auch online nach Hause bestellen. Einmalig.
Kontakt: Fleischmengergasse 57
50676 Köln
Tel.: 0 221 23 94 71
Fax: 0 221 23 94 71
URL: http://www.pusztahuette.de