Wer noch nicht viel mit Japan zu tun hatte, denkt beim Stichwort "Japanische Küche" oft erstmal an Sushi - rohen Fisch. Tatsache ist jedoch, dass roher Fisch in der alltäglichen Küche eher eine untergeordnete Rolle spielt. So muss man in Japan wie auch anderswo unterscheiden nach Hausmannskost und gehobenerer Kost. Roher Fisch, sei es einzeln (Sashimi) oder mit gesäuertem Reis (Sushi), fällt definitiv in die zweite Kategorie. Reis ist das Hauptnahrungsmittel. Des weiteren wird viel Gemüse und viel Fisch, aber auch Fleisch gegessen. Erst dahinter kommen Dinge wie Tōfu. Weitere Grundlagen sind dashi (eine Art Brühe aus Fisch, Pilzen usw.), shōyo (relativ dünne Soyasauce), mirin (Kochsake), sake (Reiswein), miso (Bohnenpaste) u.v.m.

Japanisches Essen ist immer fettarm, da vieles roh gegessen wird und aufgrund derviele Meerespflanzen extrem gesund und zudem schmackhaft. Was dem Deutschen sein Pausenbrot, ist dem Japaner sein obentō - meist in Nori gewickelter Reis mit Seetang, Lachs, Rogen u.v.m. - ein schmackhafter Snack, den es überall für wenig Geld gibt. Zu Hause wird oft gegrillter Fisch gegessen - auch zum Frühstück - weshalb ein typisch japansicher Gaskocher in der Mitte ein kleines Fach zum Grillen hat.

Lecker und günstig: Instant Yakisoba
Auch Nudeln sind sehr verbreitet - sei es als Suppe, Teil eines Menüs, warm oder kalt. Typisch japanische Nudeln sind zum Beispiel Udon (sehr, sehr dicke, weiße Weizennudeln), die man kochen oder braten kann, Sōmen (sehr dünne Fadennudeln, werden oft auch kalt gegessen, besonders im Sommer), und Soba (dünne, mal weißee und mal braune Buchweizennudeln), welche ebenfalls oft kalt gegessen werden. Gebratene Soba heißen Yakisoba - die werden mit einer Worcestersaucenähnlichen Sauce, Fleisch, Kohl usw. angerichtet und sind sehr lecker! Gibt es auch in zahlreichen Variationen als Instantgericht. Heisses Wasser drauf, 3 Minuten warten - fertig. Und kultig, da schnell, billig und wirklich gut.

Die Hauptmahlzeit in Japan ist das Abendessen, wo zumeist mehrere Sachen zubereitet werden. Mittags gibt's nicht viel, und wer in Japan Zeit hat, macht sich ein deftiges Frühstück komplett mit Reis, gegrilltem Fisch und eingelegtem Gemüse.

Koreanische Küche im Einklang mit der Natur
Für koreanisches Essen muss man sich Zeit nehmen und mehrere verschiedene Beilagen probieren, um die Küche wirklich zu erleben. Gemüse und Getreide sind häufiger als Fleisch Hauptbestandteil des Essens. Das macht das koreanische Essen zu einer gesunden Alternative zu anderen Küchen.

Um möglichst viele Nährstoffe aus dem Essen zu ziehen, ist es wichtig, es in einem möglichst natürlichen Zustand zu sich zu nehmen. Viele Koreaner, die sich eines langen Lebens erfreuen, leben hauptsächlich von Getreide, Bohnen und Gemüse. Gemüse wird frisch und roh gegessen, und es werden kaum künstliche Geschmacksverstärker verwendet. Der würzige und scharfe Geschmack der koreanischen Küche ist etwas, womit sich der Koreareisende vertraut machen sollte. Die koreanische Küche hat einen hohen Nährwert und ist dennoch kalorienarm, da zu den Hauptzutaten viele verschiedene Gemüsearten gehören. Typische Gewürze sind rote Pepperoni, Schalotten, Sojasoße, fermentierte Sojabohnenpaste, Ingwer und Sesamöl.

Das koreanische Essen wird traditionell nicht in verschiedenen Gängen serviert, sondern alle Speisen - auch die Suppe - kommen gleichzeitig auf den Tisch. Es gibt keine festgelegte Reihenfolge für das Essen. Man folgt seinem ganz persönlichen Geschmack. Koreaner essen Reis und Suppe mit dem Löffel, die Beilagen mit Stäbchen.