Eine imposante Entwicklung:
Neue Kurse bewegen immer mehr Menschen. Vor dreißig Jahren waren es gerade mal 370 000 Deutsche - heute schwitzen mehr als 7 Millionen zu den neuen Kursen, rund 8,9 Prozent der Bevölkerung, in einem Fitnessclub. Die Fitnessanlagen zählen damit laut Auskunft des Branchenverbandes DSSV erstmals mehr Mitglieder als der größte deutsche Sportverband, der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Laut der aktuellen Studie "Der Deutsche Fitnessmarkt 2011" erreicht die Branche - auch durch ständig neue Kurse - just ein Rekordhoch, erwartet auch für die kommenden Jahre eine positive Mitgliederentwicklung. Mehr als 7100 Anlagen (1980: 1000) locken durch neue Kurse und mit immer ausgefeilterer Technik, zunehmend mondänen Wellnesslandschaften - und vor allem mit immer neuen, abwechslungsreichen und spannenden Trainingstrends.
Die Sehnsucht nach Ruhe wird immer größer
Bettina Langwald, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Injoy (170 Clubs in Deutschland, 200 000 Mitglieder): "Es gibt immer mehr Menschen, die Ruhe finden wollen. Diese sehe ich dann bei Yoga und ganzheitlicher Fitness. Andere finden eher Entspannung über Muskeltraining oder Powerkurse wie Bodypump und Indoor-Cycling. Einen weiteren Schwerpunkt bilden diejenigen, die mit einer medizinischen Indikation wie zum Beispiel Rückenbeschwerden ins Studio kommen."
Oberste Priorität: Trainingsbetreuung
Beim Anlagen-Multi Fitness First (90 Clubs, mehr als 250 000 Mitglieder in Deutschland) räumt man Konzepten mit einer "höheren Floorbetreuung" als neue Kurse künftig einen größeren Schwerpunkt ein. Darunter fallen etwa Personal und Functional-Training in kleinen Gruppen. Ein weiterer Fokus für neue Kurse liegt auf Erholung und Meditation. Ähnlich sehen neue Kurse bei Holmes Place (10 Clubs in Deutschland, 40 000 Mitglieder) aus: Auch hier setzt man auf stärkere Kundenbindung durch persönliche Trainingsbetreuung und auf Stressreduktion in der Gruppe.
Am Anfang war Aerobic
Begonnen hat alles relativ schlicht: Der Sportmediziner Dr. Kenneth Cooper, Ex-Major der US Air Force, entwickelte in den 60ern erstmals ein "aerobes Training zur Stärkung des kardiopulmonalen Systems" (Herz und Lunge) und veröffentlichte 1968 das Buch "Aerobics". Er löste damit in den USA einen gewaltigen Fitnessboom aus.
Neue Kurse bewegen immer mehr Menschen. Vor dreißig Jahren waren es gerade mal 370 000 Deutsche - heute schwitzen mehr als 7 Millionen zu den neuen Kursen, rund 8,9 Prozent der Bevölkerung, in einem Fitnessclub. Die Fitnessanlagen zählen damit laut Auskunft des Branchenverbandes DSSV erstmals mehr Mitglieder als der größte deutsche Sportverband, der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Laut der aktuellen Studie "Der Deutsche Fitnessmarkt 2011" erreicht die Branche - auch durch ständig neue Kurse - just ein Rekordhoch, erwartet auch für die kommenden Jahre eine positive Mitgliederentwicklung. Mehr als 7100 Anlagen (1980: 1000) locken durch neue Kurse und mit immer ausgefeilterer Technik, zunehmend mondänen Wellnesslandschaften - und vor allem mit immer neuen, abwechslungsreichen und spannenden Trainingstrends.
Die Sehnsucht nach Ruhe wird immer größer
Bettina Langwald, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Injoy (170 Clubs in Deutschland, 200 000 Mitglieder): "Es gibt immer mehr Menschen, die Ruhe finden wollen. Diese sehe ich dann bei Yoga und ganzheitlicher Fitness. Andere finden eher Entspannung über Muskeltraining oder Powerkurse wie Bodypump und Indoor-Cycling. Einen weiteren Schwerpunkt bilden diejenigen, die mit einer medizinischen Indikation wie zum Beispiel Rückenbeschwerden ins Studio kommen."
Oberste Priorität: Trainingsbetreuung
Beim Anlagen-Multi Fitness First (90 Clubs, mehr als 250 000 Mitglieder in Deutschland) räumt man Konzepten mit einer "höheren Floorbetreuung" als neue Kurse künftig einen größeren Schwerpunkt ein. Darunter fallen etwa Personal und Functional-Training in kleinen Gruppen. Ein weiterer Fokus für neue Kurse liegt auf Erholung und Meditation. Ähnlich sehen neue Kurse bei Holmes Place (10 Clubs in Deutschland, 40 000 Mitglieder) aus: Auch hier setzt man auf stärkere Kundenbindung durch persönliche Trainingsbetreuung und auf Stressreduktion in der Gruppe.
Am Anfang war Aerobic
Begonnen hat alles relativ schlicht: Der Sportmediziner Dr. Kenneth Cooper, Ex-Major der US Air Force, entwickelte in den 60ern erstmals ein "aerobes Training zur Stärkung des kardiopulmonalen Systems" (Herz und Lunge) und veröffentlichte 1968 das Buch "Aerobics". Er löste damit in den USA einen gewaltigen Fitnessboom aus.


