Die Sonne verschwindet langsam hinter der Skyline New Yorks, als Zef und seine Jungs unter der Brooklyn Bridge noch einmal pumpen, was das Zeug hält. Dass sie überhaupt noch Kraft in den Armen haben, ist eigentlich übermenschlich. Hunderte Klimmzüge, Liegestütze, Muscle-ups und sonstiges Bodywork haben sie seit heute Mittag gemacht. Nicht nur bis zur Schmerzgrenze, sondern deutlich darüber hinaus. Aber schließlich sind Zef, der eigentlich Zephyrn Harbin heißt, und die anderen auch keine Larifarisportler. Sie nennen sich stolz Bar-Barians - und gelten als härteste Fitness-Gang New Yorks.
In den Parks der Megacity hat sich eine erstaunliche Subkultur entwickelt:
Typen, die mit unglaublichem Ehrgeiz und Willen an fest installierten Fitnessgerüsten trainieren, vornehmlich an den "bars", zu deutsch: Stangen. Die Besten unter ihnen haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das Kunstturner das Fürchten lehrt und jeden Zuschauer ungläubig den Kopf schütteln lässt. Die Getto-Fitness-Szene, wie sie oft genannt wird, wächst so stark, dass sich immer mehr eingeschworene Gruppen bilden - neben den Bar-Barians etwa die Bartendaz, die Bar-Starzz, das Team Wingate und Beastmode. Einige Gruppen sind untereinander befreundet, andere gucken sich nicht mal in die Augen.
Im Juli und August, wenn die Temperaturen hoch und die "Athleten" in Topform sind, kommen die Fitness-Gangs zusammen und messen sich. Es geht um Wiederholungen (wer schafft die meisten Klimmzüge?) und Kreativität (wer hat die spektakulärsten Moves drauf?), aber vor allem geht es um die Ehre.
Jetzt im Herbst und Winter heißt es: Grundlagen schaffen.
"Es ist das erste Mal, dass wir auch in der kalten Jahreszeit komplett durchtrainieren. Das Wettkampfniveau wird im kommenden Sommer also so hoch sein wie nie zuvor. Wir pushen uns gegenseitig immer weiter", sagt Zef. Der 34-Jährige begann schon zu Schulzeiten, regelmäßig Klimmzüge zu machen, weil er Angst hatte, beim Sporttest zu versagen. Vor zehn Jahren gründete er dann mit seinem Kumpel Jude (36) die Bar-Barians. 2004 drehten sie die ersten Videos von ihrem Hardcoretraining und stellten sie ins Internet.
In den Parks der Megacity hat sich eine erstaunliche Subkultur entwickelt:
Typen, die mit unglaublichem Ehrgeiz und Willen an fest installierten Fitnessgerüsten trainieren, vornehmlich an den "bars", zu deutsch: Stangen. Die Besten unter ihnen haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das Kunstturner das Fürchten lehrt und jeden Zuschauer ungläubig den Kopf schütteln lässt. Die Getto-Fitness-Szene, wie sie oft genannt wird, wächst so stark, dass sich immer mehr eingeschworene Gruppen bilden - neben den Bar-Barians etwa die Bartendaz, die Bar-Starzz, das Team Wingate und Beastmode. Einige Gruppen sind untereinander befreundet, andere gucken sich nicht mal in die Augen.
Im Juli und August, wenn die Temperaturen hoch und die "Athleten" in Topform sind, kommen die Fitness-Gangs zusammen und messen sich. Es geht um Wiederholungen (wer schafft die meisten Klimmzüge?) und Kreativität (wer hat die spektakulärsten Moves drauf?), aber vor allem geht es um die Ehre.
Jetzt im Herbst und Winter heißt es: Grundlagen schaffen.
"Es ist das erste Mal, dass wir auch in der kalten Jahreszeit komplett durchtrainieren. Das Wettkampfniveau wird im kommenden Sommer also so hoch sein wie nie zuvor. Wir pushen uns gegenseitig immer weiter", sagt Zef. Der 34-Jährige begann schon zu Schulzeiten, regelmäßig Klimmzüge zu machen, weil er Angst hatte, beim Sporttest zu versagen. Vor zehn Jahren gründete er dann mit seinem Kumpel Jude (36) die Bar-Barians. 2004 drehten sie die ersten Videos von ihrem Hardcoretraining und stellten sie ins Internet.



