Er ist Mister Skateboard schlechthin: Titus Dittmann, inzwischen 63 Jahre auf dem Buckel, behauptet von sich selbst, dass er ein Brett vorm Kopf hat. Nichts geht bei ihm ohne Skateboard. Vor über 35 Jahren war er einer der Ersten, die in Deutschland die Rollbretter zum Laufen brachten. Sein Shop in Münster bekam Kultcharakter. Und Titus selbst auch.
Um die Brötchen am Wochenende zu holen, stellt er sich noch heute auf sein Longboard. "Inzwischen bin ich fast nur noch auf dem Longboard unterwegs, nicht weil es Trend ist, sondern weil es einfach auch für Leute jenseits der 25 eine veritable Lösung ist, sich auf dem Skateboard zu bewegen." Die Longboards stehen für entspanntes Cruisen und Easy Going - auf leicht abschüssigen Landstraßen oder im Großstadtdschungel.
"Szenische Surfkultur auf der Straße"
Fast 40 Prozent der verkauften Skateboards sind Longboards, also zwischen 80 und 150 Zentimeter lang, sagt Tim Saul (23) vom Skateshop 55feet in Hamburg (www.fifty5feet.com/). Und die Szene wächst rapide, vor drei Jahren lag der Anteil bei lediglich 15 Prozent: "Es ist viel einfacher, auf einem Longboard zu skaten. Brett und Achsen sind breiter, die Rollen weicher, das Board und die Standfläche größer", so Tim Saul über die Vorzüge. Und es bringt die szenige Surfkultur auf die Straßen und passt zum angesagten Retro-Lifestyle.
Über 60 Jahre Erfolgsgeschichte
In den Fünfzigerjahren bastelten Surfer in Kalifornien ihre ersten Rollbretter zusammen. Zehn Jahre später, Anfang der Sechziger, erlebte das Skateboard seinen ersten Boom: Bei Downhill- und Freestyle-Events traf sich die Szene und feierte sich selbst. In den folgenden Jahrzehnten ging es mit der Popularität auf und ab. Ende der Siebzigerjahre war das Skateboard komplett unsexy, Mitte der 80er gab es den nächsten Boom: Superstar Tony Hawk beherrschte die Szene, Contest und Halfpipes weltweit. Danach verschwand das Board wieder, und erst nach dem Jahr 2000 kam das Brett richtig ins Rollen.
Um die Brötchen am Wochenende zu holen, stellt er sich noch heute auf sein Longboard. "Inzwischen bin ich fast nur noch auf dem Longboard unterwegs, nicht weil es Trend ist, sondern weil es einfach auch für Leute jenseits der 25 eine veritable Lösung ist, sich auf dem Skateboard zu bewegen." Die Longboards stehen für entspanntes Cruisen und Easy Going - auf leicht abschüssigen Landstraßen oder im Großstadtdschungel.
"Szenische Surfkultur auf der Straße"
Fast 40 Prozent der verkauften Skateboards sind Longboards, also zwischen 80 und 150 Zentimeter lang, sagt Tim Saul (23) vom Skateshop 55feet in Hamburg (www.fifty5feet.com/). Und die Szene wächst rapide, vor drei Jahren lag der Anteil bei lediglich 15 Prozent: "Es ist viel einfacher, auf einem Longboard zu skaten. Brett und Achsen sind breiter, die Rollen weicher, das Board und die Standfläche größer", so Tim Saul über die Vorzüge. Und es bringt die szenige Surfkultur auf die Straßen und passt zum angesagten Retro-Lifestyle.
Über 60 Jahre Erfolgsgeschichte
In den Fünfzigerjahren bastelten Surfer in Kalifornien ihre ersten Rollbretter zusammen. Zehn Jahre später, Anfang der Sechziger, erlebte das Skateboard seinen ersten Boom: Bei Downhill- und Freestyle-Events traf sich die Szene und feierte sich selbst. In den folgenden Jahrzehnten ging es mit der Popularität auf und ab. Ende der Siebzigerjahre war das Skateboard komplett unsexy, Mitte der 80er gab es den nächsten Boom: Superstar Tony Hawk beherrschte die Szene, Contest und Halfpipes weltweit. Danach verschwand das Board wieder, und erst nach dem Jahr 2000 kam das Brett richtig ins Rollen.


