Osterfeuer anmelden
Zuvor müssen Sie Ihr Osterfeuer bei Ihrer zuständigen örtlichen Behörde anmelden. Das verhindert, dass Ihre Nachbarn überstürzt die Feuerwehr rufen und es zu einem Fehleinsatz kommt. Für die Kosten müssen Sie dann gegebenenfalls aufkommen.
Info: Inspizieren Sie auch ordentlich den Platz, auf dem Sie das Feuer aufbauen wollen. Es sollte eine freie ebene Fläche sein.
Abfall ist tabu
Verbrennen Sie nur unbehandeltes, trockenes Holz und Pflanzenreste. Absolut tabu sind Kunststoffe, Müll und Nahrungsmittel. Sie können auch beim Forstamt nach befallenem Holz zum Verbrennen fragen. Dann werden Sie zudem auch noch Schädlinge los.
Tipp: Vergessen Sie nicht das Holz vor dem Verbrennen umzuschichten, sodass Igel und andere Tiere die Möglichkeit haben, den Weg in den Wald zurück zu suchen.
Abstand halten
Nach dem Landesforstgesetz muss das Osterfeuer einen Mindestabstand von einhundert Metern zum Wald einhalten. Natürlich sollten Sie selbst auch einen angemessenen Abstand halten. Rauch und Hitze können Vergiftungen bzw. Verbrennungen verursachen.
Tipp: Oft befinden sich in der Nähe Strohballen. Es gilt besonders darauf zu achten, dass diese nicht vom Funkenflug entzündet werden.
Vorsichtig zündeln
Beim Anzünden sollten Sie jemand mit Erfahrung ran lassen. Speziell wenn mit Brandbeschleunigern, Benzin oder Anzündern gearbeitet wird.
Info: Zudem sollten Sie darauf achten, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreitet. Achten Sie auch besonders auf Ihre Kinder. Sie sind sehr schnell fasziniert.
Der Notfall
Sobald Sie merken, dass Sie die Lage nicht mehr unter Kontrolle haben, scheuen Sie sich nicht, die Feuerwehr zu rufen. An Ostern sind die zuständigen Stellen rund um die Uhr einsatzbereit.
Info: Im Fall einer Verbrennung löschen Sie die Stellen nur kurz ab und rufen Sie sofort den Notarzt.