Fair geht vor
Es geht zwar, um einen gelungenen Scherz - aber auf welche Kosten? Auch der Spaß hat Grenzen. Bei rassistischen oder bloßstellenden Witzen, die das Persönlichkeitsrecht oder die Würde Ihrer Mitmenschen verletzen, hört der Spaß eindeutig auf.
Info: Überlegen Sie es sich gut. Wenn Sie jemandem beispielsweise einen hohen finanziellen Gewinn vorgaukeln, tut er Dinge, die er möglicherweise nachher bereut.
Die Idee
Überlegen Sie sich, welchen Umfang Ihr Scherz haben soll. Wieviel Aufwand wollen Sie betreiben und welche Personen sollen involviert sein? Gut funktionieren Geschichten, in denen ein Unbekannter am Telefon mitwirkt oder der Bäcker um die Ecke eingeweiht ist.
Tipp: Beispielsweise kann aus einem obskuren Problem mit einer Kundenhotline und einem Eingeweihten eine lustige Story gestrickt werden.
Das Scherz-Opfer kennen
Wenn Sie Ihr Opfer gut kennen, können Sie auf bestimmte Vorlieben und Abneigungen eingehen. Denn nichts ist besser, wenn ein vermeintlich Unbekannter über Ihr Scherz-Opfer Bescheid weiß.
Tipp: Damit Ihr Scherz auch glaubwürdig ist, brauchen Sie Beweise. Eine E-Mail von einer vorher eingerichteten Adresse oder ein Anruf eines Dritten kann die Glaubwürdigkeit erhöhen.
Die Dramaturgie
Sehr gut funktioniert ein Scherz, den Sie dezent über den ganzen Tag aufbauen. Ein Hinweis am Vorabend, ein Anruf am Morgen, noch ein paar Anrufe und E-Mails am Mittag und die große Auflösung dann am Abend.
Tipp: Beenden Sie Ihren Scherz mit einer Erlösung. Ein Kinobesuch oder ein schickes Essen kann über den kleinen Ärger schnell hinweg helfen.
Der umgedrehte Scherz
Besonders überraschend wirkt ein Scherz, der eigentlich gar keiner ist. Wenn Sie z.B. sagen, dass Sie am Abend einen wichtigen Spontan-Termin wahrnehmen müssen und schnell zurück sind mit dampfender Pizza oder leckerem Sushi.
Tipp: Solche Scherze funktionieren auch Mittags im Büro und kommen bei Ihrer Kollegin oder dem Kollegen sicher gut an.