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Laternen und Lampions zu Sankt Martin
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Mit dem November kommt auch der Martinstag näher. Basteln Sie mit Ihrem Kind eine eigene, einzigartige Laterne. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.
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Mit dem November kommt auch der Martinstag näher. Basteln Sie mit Ihrem Kind eine eigene, einzigartige Laterne.
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Am 11. November ist Martinstag. Wie jedes Jahr wird an den Heiligen Martin von Tours erinnert. Der römische Legionär, der später zum Mönch wurde, hat der Legende nach seinen roten Mantel zerteilt und die Hälfte an einen frierenden Bettler verschenkt. Die zahlreichen Bräuche, deren Ursprung bis ins Mittelalter zurückgeht, machen den Martinstag zu einem heimlichen Highlight der kälter werdenden Herbsttage. Das wird spätestens dann jedem klar, wenn die Martinsgans mit Rotkohl und Kartoffelklößen serviert wird. Für die Kleinen ist das magische Event der Sankt-Martins-Umzug. Martin von Tours soll sich damals, als er zum Bischoff ernannt wurde, aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt, worauf nach ihm mit Laternen gesucht wurde. Jedes Kind will natürlich eine eigene Laterne haben. Damit diese Laterne einzigartig wird, haben wir für Sie Tipps für den Bau zusammengestellt. Sie werden sehen, wie viel Freude Sie und Ihre Kinder daran haben.
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Das richtige Material
Der Bau einer umzugstauglichen Laterne ist nicht besonders kompliziert. Jedoch müssen Sie sich vorbereiten - angefangen beim Material. Der Bau gliedert sich in drei Teile: Der Laternen-Korpus, das Innenleben und die Aufhängung. Für den Korpus nehmen Sie stabilen Fotokarton, buntes Transparentpapier und Deko-Materialien. Für das Innenleben brauchen Sie ein Teelicht und bestenfalls kleine Kanthölzer zur Arretierung. Die Aufhängung besteht lediglich aus Blumendraht und einem stabilen, ca. 1 Meter langen Holzstab.
Tipp: Beim richtigen Material fängt alles an. Wenn Sie sich nicht sicher sind und Material fehlt, entscheiden Sie sich im Zweifel dafür, den Bau richtig zu planen. Es geht schließlich um Feuer, das Ihr Kind herumträgt.
Der richtige Kleister
Um die Karton- und Papierteile korrekt zusammenzukleben, benutzen sie am besten einen Kleber, der unempfindlich auf Hitze reagiert. Tapetenkleister eignet sich in der Regel sehr gut, speziell wenn Sie einen für die Haut verträglichen Kleister anrühren. Benutzen Sie keine Klebefilm-Streifen, da diese schon bei wenig Hitze schnell schmelzen können. Die wichtigsten Stellen sollten Sie beim Werk unerfahrener Bastler selbst festkleben.
Tipp: Testen Sie die fertige Laterne auf Straßentauglichkeit. Vermeiden Sie eine unangenehme Überraschung und prüfen Sie, ob die Klebemarken einem Sankt-Martins-Umzug standhalten und das Licht dabei an der korrekten Position bleibt.
Das richtige Werkzeug
Natürlich hängt es vom Alter und der Geschicklichkeit Ihrer Kinder ab, wie viel Sie ihnen im Umgang mit Werkzeug zutrauen. Generell gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Benutzen Sie Bastelscheren für Kinder und ungiftige Wasserfarben. Der Gebrauch eines Teppichmessers oder Skalpells, scharfkantiger Zangen und Sägen sollte nur Fortgeschrittenen vorbehalten sein.
Tipp: Das Ausschneiden von Formen mit einem Messer oder Skalpell können Sie mit etwas Geduld und Beobachtung Ihren Kindern schnell beibringen. Zeichnen Sie die auszuschneidenden Formen vorher auf.
Normale Laterne
Um eine Laterne zu basteln, müssen Sie zunächst den Korpus ausschneiden. Am besten beginnen Sie mit einem oben offenen Würfel. Ein derartiger Grundriss (Schnittmuster) lässt sich auch schnell mal googlen. Schneiden Sie in die Seitenwände große Sterne, Streifen oder Formen und hinterkleben Sie diese mit buntem Transparentpapier. Kleben Sie anschließend den Korpus an den Laschen zusammen. Befestigen Sie auf dem Boden mit Kleber kleine Kanthölzer, um das Teelicht zu fixieren. Nun noch die Aufhängung. Nehmen Sie Blumendraht und hängen Sie den Korpus an der geöffneten Seite des Würfels ein.
Tipp: Wenn Sie den Draht am Holzstab einhängen, ist eine Kerbe im Holzstab hilfreich. Der Draht kann dann am Holzstab einrasten.
Die Käseschachtel-Laterne
Der Bau einer zylindrischen Laterne ist sehr einfach. Dazu benötigen Sie eine kreisrunde Käseschachtel mit Deckel und Boden. Auf den Boden kleben Sie ein Teelicht. Schneiden Sie dann Formen aus einem Tonkarton, hinterlegen Sie diesen mit Transparentpapier und kleben Sie ihn rings um die Schachtel. Sie müssen ein großes Loch in den Deckel schneiden und dann die Lampe mit Draht an einem Holzstab aufhängen.
Tipp: Probieren Sie diese Variante mal, indem Sie die Außenhaut mit buntem Laub bekleben. Die Adern der großen Blätter im Herbst lassen schöne Muster auf der Laterne erscheinen.
Die Milchtüten-Laterne
Auf die Schnelle lässt sich auch aus einem Tertra-Pak eine Laterne basteln. Schneiden Sie ein Loch in den Deckel und große Formen in die Seiten. Dann hinterlegen Sie die Seiten mit buntem Transparentpapier, kleben Sie ein Licht auf den Boden und hängen Sie mit Draht die Laterne an einen Holzstab.
Tipp: Wenn Sie vorher das ganze Tetra-Pak mit Papier bekleben, läßt es sich auch wunderbar mit Wasserfarben anmalen.
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