Was wäre, wenn?
Dieses Spiel eignet sich sehr gut, um die kreativen Denkweisen und die Redegewandtheit Ihres Kindes zu fördern. Geben Sie Ihrem Kind einen einfachen "Was-wäre-wenn-Satz" vor, wie z.B. Was wäre, wenn es keine Autos gäbe. Die Antwort könnte lauten, dass der Weg zur Oma nun drei Tage dauerte und dass man immer zu fünft einkaufen gehen müsse.
Info: Beachten Sie vor allem: Kritik ist in diesem Fall tabu. Das ist das schnelle Aus für die Kreativität. Es geht hier nicht darum etwas "richtig" zu machen.
Ohne Worte Basteln
Dieses Spiel ist spannend und kann zu zweit oder in größeren Gruppen gespielt werden. Stellen Sie der Gruppe verschiedene Bastel- oder Baumaterialien zusammen. Nun stürzen sich alle auf das Material und bauen etwas zusammen. Was sie genau bauen wurde nicht besprochen. Auch während der "Bauarbeiten" darf absolut nichts geredet werden. Danach setzen sich alle an einen Tisch und berichten über ihre Erfahrungen beim Bau.
Info: Setzen Sie die Zeit fest. Wenn Sie etwas Größeres vorhaben, benötigen Sie ein paar Minuten mehr. Das Spiel kann auch in Gruppen parallel gespielt werden. Allerdings wird es einen richtigen Gewinner dann nicht geben.
Quasseltanten
Zwei Kinder sitzen sich gegenüber und fangen gleichzeitig an zu reden. Beide reden ohne Unterlass. Eine Pause ist nicht erlaubt. Wer als Erster verwirrt ist vom Geschwätz des anderen, hat das Spiel verloren.
Info: Es ist nicht das Ziel sinnvolle Dinge zu erzählen. Viel mehr geht es darum, während einer unaufhaltsam spricht, die Konzentration bei sich selbst zu behalten.
Ja, Nein
In diesem Spiel darf man weder Ja noch Nein sagen. Die Kinder stellen sich gegenseitig Fragen oder werden von einem Erwachsenen befragt z.B. "Heißt Du Martin?", "Bist Du ein Junge?", "Ist es dunkel in der Nacht?". Sobald ein Ja oder Nein gefallen ist, hat das befragte Kind verloren.
Info: Natürlich funktioniert das Spiel noch besser, wenn man zwischendurch auch Fragen stellt, die auch anders als nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können - so wird der Befragte auf die falsche Fährte gelockt.
Ab in den Urlaub
Das Reise-Spiel ist besonders vielseitig, da die Regeln zum großen Teil selbst geschrieben werden. Derjenige, der sich die Regel im Stillen ausdenkt fängt an und nennt ein paar Beispiele: "Ich fahre in den Urlaub und nehme mit: Einen Löffel, einen Teller, eine Tasse und ein Messer - aber keine Gabel." Die anderen Teilnehmer müssen dann selbst erzählen, was sie mitnehmen möchten: "Ich nehme ein Handtuch mit.", das in diesem Fall natürlich nicht mitkommt.
Info: Die Regel zu oben lautet: Nur Dinge mit einem doppelten Konsonanten dürfen mit. Die Möglichkeiten neuer Regeln sind unzählig.