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Schnäppchen oder Gurke? - Aldi-PC Medion Akoya E2305 D im Test

Ist der aktuelle Aldi-PC ein Schnäppchen? Der Test klopft den Medion Akoya E2305 D auf Schwächen ab und klärt, ob der Discounter-PC wirklich 499 Euro wert ist.

 

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Aldi-PC Medion Akoya E2305 D im Test

© IDG

 

Aldi-PC Medion Akoya E2305 D im Test

 
 
Der Aldi-PC Medion Akoya E2305 D will Sie mit aktueller Technik zum günstigen Preis ködern. Das Problem beim PC vom Discounter: Um den Preispunkt von 499 Euro zu treffen, muss Medion zwangsläufig bei den Hardware-Komponenten Kompromisse eingehen. Der PC-WELT-Test klärt, ob die Grafikkarte zur CPU passt, der PC sparsam und leise arbeitet, sich leicht nachrüsten lässt und - natürlich - sein Geld wert ist.

Hardware-Ausstattung des Aldi-PC im Detail

Beim Medion Akoya E2305 D (MD 8360) setzt Aldi auf die aktuelle Intel-Plattform Sandy Bridge. Basis des Aldi-PCs ist dabei die MSI-Hauptplatine MS-7728, die die fehlerbereinigte B3-Revision des Platform Controller Hubs Intel H61 verwendet. Der H61 ist der billigste Chipsatz der 6er-Serie und unterstützt beispielsweise kein SATA-600 und Onboard-Raid.


Im Aldi-PC Medion Akoya E2305 D rechnet der Dual-Core Intel Core i3-2100, dessen Kerntaktfrequenz - je nach Auslastung - zwischen 1,6 und 3,1 GHz pendelt. Dank Hyper-Threading arbeitet der Intel-Prozessor als virtueller Quad-Core. Der dreistufige CPU-Pufferspeicher ist rund 3,5 MB mächtig. Der 65-Watt-Prozessor beherrscht alle wichtigen CPU-Funktionen wie aktuelle Befehlssatzerweiterungen (AVX und SSE 4.2), Virtualisierung (VT-x) und 32/64-Bit-Unterstützung (EM64T).


Die beiden Arbeitsspeicher-Steckplätze der Hauptplatine sind mit zwei 2-GB-Modulen bereits voll belegt. Es handelt sich dabei um die Speicheriegel Samsung 2GB DDR3 PC3-10600 CL9 (M378B5773DH0-CH9), die mit 9-9-9-24er-Zugriffszeiten im schnellen Dual-Channel-Modus arbeiten. Wenn Sie den Arbeitsspeicher später aufrüsten wollen, müssen Sie - mangels freier Steckplätze - die beiden Riegel ausmustern und komplett durch neue Module ersetzen.

Die 1,5-Terabyte-Festplatte Western Digital Caviar Green WD15EARS hat Medion in eine 1356 GB große Boot-Partition (C:) sowie ein 40 GB großes Recover-Laufwerk (D:) aufgeteilt. Das hätte man durch eine zusätzliche Aufteilung der viel zu großen Boot-Partition besser lösen können. Die 3,5-Zoll-Festplatte selbst arbeitete im Test schön leise und sparsam, zeigte allerdings nur befriedigende Transferraten. Das liegt an der reduzierten Drehgeschwindigkeit von knapp 6000 Rotationen pro Minute, mit der das 1500-GB-Laufwerk arbeitet


Die DirectX-11-Grafikkarte MSI Radeon HD 6670 des Aldi-PCs arbeitet mit einem Grafikprozessortakt von 800 MHz, die 480 Unified-Shader-Einheiten laufen ebenfalls mit 800 MHz. Die Karte besitzt 1024 MB GDDR5-Speicher, der mit 1000 (effektiv 4000) MHz arbeitet und über ein 128 Bit breites Interface angebunden ist. Bereits installiert war der von Mitte Februar stammende 64-Bit-Version des AMD-Referenztreibers Catalyst 11.2 - auf der AMD-Website ist bereits die viermal verbesserte Version 11.6 vom 15 Juni 2001 erhältlich. In seinem Support-Bereich bietet Medion auf seiner Website derzeit auch keinen aktuelleren Catalyst-Treiber an - das ist schwach!

Der Multi-Format-DVD-Brenner des Aldi-PC Medion Akoya E2305 D trägt die Bezeichnung TSSTcorp CDDVDW SH-S223C. Dabei handelt es sich um ein SATA-Laufwerk von Samsung, das alle gängigen DVD- und CD-Formate beherrscht. Es beschreibt CD-Rs mit 48-, CD-RWs mit 4-, DVD-Rs und DVD+Rs mit 22-, DVD-RW und DVD+RWs mit 6-, DVD-R DL und DVD+R DL mit 16- sowie DVD-RAMs mit 12facher Geschwindigkeit. Lightscribe beherrscht das optische Laufwerk des Medion Akoya E2305 D hingegen nicht.

Der Aldi-PC Medion Akoya E2305 D integriert auf der Hauptplatine einen Gigabit-Netzwerk-Chip von Realtek sowie das 802.11n-WLAN-Modul Realtek RTL8191SU. Ebenfalls vorhanden ist der gängige 7.1-Sound-Chip von Realtek. Dumm nur, das Medion für das volle Raumklang-Erlebnis keine geeigneten Audio-Anschlussbuchsen zur Verfügung stellt. Auf der PC-Rückseite gibt es lediglich einen analogen Ein- und Ausgang sowie einen Mikrofon-Anschluss. Auch ein digitaler Audio-Anschluss in Gestalt eines S/P-DIF-Ausgangs ist nicht vorhanden.

Wie das Handbuch verrät, erlauben die drei analogen Audioanschlüsse aber eine Doppelbelegungen - via Audio-Treiberprogramm lässt sich so zumindest ein 5.1-Lausprechersystem anschließen (grün: front out, hellblau: rear out, rosa: Subwoofer). 7.1-Raumklang ist auch möglich, allerdings nur über den HDMI-Ausgang der Grafikkarte.

Das Netzteil FSP350-60EMDN des Aldi-PCs Medion Akoya E2305 D liefert eine Nennleistung von 350 Watt. Davon entfallen maximal 300 Watt auf die zwei 12-Volt-Schienen, die je 16 Ampere liefern. Für die 3,3-Volt-Schiene sind 15 sowie 21 Ampere vorgesehen und für das 5-Volt-Pendant 2,5 respektive 0,3 Ampere, die kombiniert für bis zu 103 Watt Nennleistung spezifiziert sind. Damit hat das Netzteil kaum Reserven. Für zusätzliche Laufwerke und nicht allzu anspruchsvolle Steckkarten sollte es schon reichen. Bei einet stärkeren Grafikkarte aus der Geforce-500- oder Radeon-HD-6800-Klasse ist das Netzteil allerdings hoffnungslos überfordert - zumal es auch an den dafür notwendigen PCI-Express-Stromsteckern mangelt.


Die Ausstattung des Aldi-PC Medion Akoya E2305 D runden eine kabelgebundene optische Maus und eine Tastatur ab. Beide Eingabegeräte des Aldi-PCs sind in der schwarzen Gehäusefarbe gehalten.

In Zusammenarbeit mit http://www.pcwelt.de
 
 
Weiter: Aldi-PC: Schnittstellen, Erweiterbarkeit und Software
 
 
 
 
 
 
 

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