Dienste

 

 

 

PC

 

Aldi-PC für 399 Euro - Medion Akoya E4050 D im Test

So billig war der Aldi-PC schon lange nicht mehr. Nur 399 Euro soll der Medion Akoya E4050 D kosten. Kann der Lebensmittel-Discounter für diese Summe überhaupt einen vernünftigen Rechner anbieten. Der Test prüft den Aldi-PC auf Herz und Nieren und sagt Ihnen, ob der Medion Akoya E4050 D ein echtes Schnäppchen oder doch nur eine lahme Gurke ist.

 

Bild 1 von 10

 
 
 
 
Medion Akoya E4050 D im Test

© IDG

 

Medion Akoya E4050 D im Test

 
 
Der Lebensmittel-Discounter dreht erneut an der Kostenschraube und hat den Preispunkt für den Aldi-PC auf 399 Euro gedrückt. Doch wie viel PC kann Haus- und Hof-Lieferant Medion für diese Summe zusammenstellen? Der Test klärt detailliert, welche Komponenten im Aldi-PC verbaut sind, für welche Einsatzzwecke der Medion Akoya E4050 D taugt, und ob der Aldi-PC sein Geld wert ist.

Prozessor und Grafik des Aldi-PC

Diese hoch integrierte Lösung eignet sich sehr gut für preisgünstige und sparsame Allround-PCs, die auch eine gewisse Multimedia- und Spiele-Leistung bieten. Den AMD-Prozessor steckt Medion in die MSI-Hauptplatine MS-7748, die auf dem A75-Chipsatz basiert. Die Bios-Version des Mainboards stammt vom Juli 2011. Der Medion Akoya E4050 D (MD 8362) vertraut dieses Mal auf den AMD-Prozessor A8-3800, der vier CPU-Kerne, einen Radeon-HD-6500-Grafikkern sowie Schnittstellen für Speicher-, Grafik- und Peripherieanbindung auf einem einzigen Halbleiter-Chip vereint.

Der Quad-Core AMD A8-3800 arbeitet, je nach Auslastung der Prozessorkerne, mit einer Taktrate zwischen 800 und 2700 MHz. Sind alle vier Kerne voll ausgelastet, läuft die AMD-CPU mit der Werksfrequenz von 2,4 GHz. Jedem Prozessorkern steht ein zweistufige CPU-Pufferspeicher von 128 KB L1- sowie 1024 KB L2-Cache zur Verfügung.

Eine dritte gemeinsame Cache-Stufe fehlt dem AMD A8-3800 hingegen. Der 65-Watt-Prozessor beherrscht alle wichtigen CPU-Funktionen wie aktuelle Befehlssatzerweiterungen (MMX, 3DNow und SSE 1 bis 4A), Virtualisierung (AMD-V) und 32/64-Bit-Unterstützung (x86-64).

Der integrierte DirectX-11-Grafikchip AMD Radeon HD 6550D arbeitet mit einem Grafikprozessortakt von 600 MHz. Die 400 Unified-Shader-Einheiten laufen ebenfalls mit 600 MHz. Hinzu kommen 20 Textureinheiten und 8 Raster-Operations-Einheiten. Der 512 MB große Grafikspeicher arbeitet mit 667 MHz und ist über ein 128 Bit breites Interface angebunden. Auf dem Aldi-PC bereits installiert war die 64-Bit-Version des AMD-Referenztreibers Catalyst 11.7. Auf der AMD-Website ist schon die Nachfolgeversion 11.8 erhältlich.

Speicher und Laufwerke des Aldi-PC

Die Hauptplatine des Aldi-PC Medion Akoya E4050 D besitzt nur zwei Arbeitsspeicher-Steckplätze. Die Bänke sind mit zwei 2-GB-Modulen bereits voll belegt. Es handelt sich dabei um DDR3-10700-Speicheriegel des Herstellers Nanya, die mit einem Datentakt von 666 MHz sowie 9-9-9-24er-Zugriffszeiten arbeiten.

Die 1000-GB-Festplatte Western Digital Caviar Green WD10EARS hat Medion in eine 890 GB große System-Partition „Boot (C:)“ sowie ein 40 GB großes „Recover (D:)“-Laufwerk aufgeteilt. Die Festplatte selbst überzeugte im Test durch niedrigen Stromverbrauch und sehr geringe Lautstärke. Im Einzeltest war die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der 3,5-Zoll-Festplatte im Praxiseinsatz nur mittelmäßig.


Bei der aktiven Arbeit im Aldi-PC zeigte die Festplatte hingegen eine ansprechende Leistung: Die sequenzielle Datenrate betrug durchschnittlich gute 86 Megabyte pro Sekunde, in der Spitze erreichte die Western Digital Caviar Green sogar sehr gute 116 Megabyte pro Sekunde. Schwach war hingegen die minimale sequenzielle Leseleistung, die lediglich bei knapp 48 Megabyte pro Sekunde lag.

Beim DVD/CD-ROM-Laufwerk ist im Geräte-Manager das Modell TSSTcorp CDDVDW SH-216AB eingetragen. Es handelt sich dabei um einen Multi-Format-DVD-Brenner von Samsung. Das SATA-Laufwerk beschreibt CD-Rs mit 40-, CD-RWs mit 4-, DVD-Rs und DVD+Rs mit 16-, DVD-RW und DVD+RWs mit 6-, DVD-R DL und DVD+R DL sowie DVD-RAMs mit 12facher Geschwindigkeit. Lightscribe beherrscht das optische Laufwerk des Medion Akoya E4050 D hingegen nicht.

Sound, Netzwerk, Netzteil und Eingabegeräte des Aldi-PCs

Der Medion Akoya E4050 D integriert auf der Hauptplatine den gängigen 7.1-Sound-Chip von Realtek. Geeignete Anschlussbuchsen, um ein 8-Kanal-Boxenset anzuschließen, besitzt der Aldi-PC auf der Rückseite. Bereits an Board des Mainboards ist auch ein Gigabit-Netzwerk-Chip und ein 802.11n-WLAN-Modul von Realtek.

Das Netzteil FSP350-60EMDN des Medion Akoya E4050 D liefert eine Nennleistung von 350 Watt. Davon entfallen maximal 300 Watt auf die zwei 12-Volt-Schienen, die je 16 Ampere liefern. Für die 3,3-Volt-Schiene sind 15 sowie 21 Ampere vorgesehen und für das 5-Volt-Pendant 2,5 respektive 0,3 Ampere, die kombiniert für bis zu 103 Watt Nennleistung spezifiziert sind. Damit hat das Netzteil kaum Reserven. Für zusätzliche Laufwerke und nicht allzu stromhungrige Steckkarten reicht es aber allemal.


Die Ausstattung des Medion Akoya E4050 D runden eine kabelgebundene optische Maus und eine Tastatur ab. Beide Eingabegeräte des Aldi-PCs sind in der schwarzen Gehäusefarbe gehalten.







In Zusammenarbeit mit http://www.pcwelt.de
 
 
Weiter: Schnittstellen und Erweiterbarkeit des Aldi-PC
 
 
 
 
 
 
 

Handy-Quartett: Jetzt spielen!

Handy
 

Smartphones im Vergleich

 

Welches Modell hat das größte Display, welches wiegt am wenigsten, und welches bietet die beste Kamera-Auflösung? Finden Sie es mit unserem Quartett heraus!  mehr

 

Handy Bestenlisten

samsung_handyfinder

Tophandys im Vergleich

Behalten Sie den den Überblick im Handymarkt. Ob Smartphone, Multimedia-Handy oder Prepaid-Schnäppchen: Wir zeigen Ihnen die besten Produkte. mehr

 
 Go
 
 
 
 

Web-Trends

Betrug
 

Vorsicht, Falle! Die Maschen der Internet-Betrüger

 

Klarer Fall: Einkaufen im Internet ist praktisch und bequem. Der Nachteil: Hier tummeln sich oft... mehr