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Platzsparendes Spielen - HighEnd Computer MiniEdition 2012 im Test

Der MiniEdition 2012 von HighEnd Computer entpuppt sich im Test als wahres Leistungswunder. Eine starke CPU, eine leistungsfähige Grafikkarte und eine schnelle SSD sorgen für Ergebnisse, mit denen sich getrost spielen lässt. Der Test zeigt, was Sie für Ihr Geld erhalten.

 

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HighEnd Computer MiniEdition 2012 im Test

© IDG

 

HighEnd Computer MiniEdition 2012 im Test

 
 
Der schwäbische Hersteller mit dem vielversprechenden Namen „HighEnd Computer“ (HE Computer) bietet mit dem MiniEdition 2012 einen kompakten Spiele-PC für 1.349 Euro an. In das kleine Gehäuse verbaut HE Computer sogar noch eine Flüssigkühlung. Hier ist die Zielgruppe wohl klar: PC-Spieler, die auf PC-Leistung nicht verzichten wollen, aber trotzdem eine gewisse Flexibilität schätzen, sollen hier zugreifen.

Das würfelförmige Aluminium-Gehäuse im Mini-ITX-Format bringt rund 7 Kilogramm auf die Waage. Die Abmessungen belaufen sich dabei auf 227 x 282 x 345 Millimeter (B x H x T). Doch trotz der relativ kompakten Bauweise geizt der MiniEdition 2012 nicht mit Anschlussmöglichkeiten wie USB 3.0 oder sogar N-WLAN. Doch ob der MiniEdition 2012 von HE-Computer auch wirklich seine Stange Geld wert ist und das Gamer-Herz zufriedenstellt, zeigt der PC-WELT Test.

Grundlegende Hardware des MiniEdition 2012

Mainboard: Basis des MiniEdition 2012 ist das Sandy-Bridge-Mainboard Zotac Z68-ITX WiFi. Der Z68-Chipsatz von Intel erweist sich als sehr übertaktungsfreundlich – beispielsweise können Sie gezielt eingreifen, um die CPU mit geringerer Spannung laufen zu lassen. Eine weitere Besonderheit ist die mit dem Chipsatz eingeführte Möglichkeit, eine SSD als Cache für ferromagnetischen Festplatten zu nutzen.

Das Mainboard unterstützt auch Techniken wie SATA-600 und Onboard-RAID. Auch mSATA steht Ihnen theoretisch zur Verfügung, doch der Slot ist bereits vom integrierten WLAN-Modul belegt.

Prozessor: Herzstück des MiniEdition 2012 ist jedoch der Quad-Core-Prozessor, der auf einem 1155-LGA-Sockel sitzt: Der Intel Core i5-2500K arbeitet je nach Auslastung der vier Kerne mit einer Taktfrequenz von 1,6 bis 3,7 GHZ und zieht dabei maximal 95 Watt. Ab Werk ist der Prozessor jedoch schon etwas übertaktet und dreht sogar auf über 4 GHz hoch. Der Level-3-Cache beläuft sich dabei auf 6 MB. Bei Bedarf können Sie sogar die integrierte Grafikeinheit Intel HD 3000 für die Ausgabe auf dem Bildschirm nutzen, da die Hauptplatine die entsprechenden Ausgänge aufweist. Hyper-Threading unterstützt die CPU zwar nicht, doch andere aktuelle Funktionen wie die Virtualisierungstechnik VT-x oder AES-NI können Sie nutzen.

Grafikkarte: Für die Grafikdarstellung sorgt die HIS 6870 IceQ X mit 1024 MB DDR5-Speicher. Basis des Modells ist der 6870er Grafikchip von Radeon, der natürlich auch DirectX 11 unterstützt. Der Prozessortakt beträgt 950 MHz, während sich der Speicher auf effektive 4200 MHz taktet. Der Videospeicher ist über eine 256 Bit großes Interface an die GPU angebunden und kann so große Datenmengen gleichzeitig übertragen. Sehr löblich ist, dass der Hersteller die Grafikkarte bereits mit dem neusten AMD Catalyst-Grafiktreiber vom November 2011 ausliefert. Um die Hardware mit genug Energie zu versorgen, sind jedoch zwei PCI-Stromanschlüsse nötig.


In Zusammenarbeit mit http://www.pcwelt.de
 
 
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