Akkutechnisch sind Smartphones ein Rückschritt und erinnern an Handys der ersten und zweiten Generation: Selbst bei geringer Nutzung geht ihnen nach spätestens zwei bis drei Tagen der Saft aus. Gründe dafür sind zum einen, dass Betriebssystem, Funkmodule (Mobilfunk, WLAN, GPS, Blue tooth, NFC) und manche Apps teils auch im Standby-Betrieb arbeiten und Prozessorlast verursachen.

Zum anderen zehren die großen und leuchtstarken Displays an der Akkukapazität. Die Hersteller sind sich des Problems durchaus bewusst und versuchen mit stromsparenden Komponenten und Energiemanagement-Funktionen im Betriebssystem der Lage Herr zu werden. Parallel arbeiten Forscher intensiv daran, leistungsfähigere Akkus zu entwickeln. Ein paar gute Ansätze haben sie dabei schon gefunden. Bis die marktreif sind, wird es aber noch ein paar Jahre dauern. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als mit der vorhandenen Energie zu haushalten, also zum Beispiel Display-Helligkeit herunterzuregeln, unnötige Apps zu deinstallieren und GPS, Bluetooth sowie WLAN auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden.

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