Einsteiger-Digitalkamera: Welche Objektive verbaut werden
Aktuelle Einsteiger-Digitalkameras arbeiten meist mit 12 Megapixeln oder mehr. Was das Objektiv angeht, so kommen überwiegend Linsen zum Einsatz, deren Brennweitenbereich bei 28 Millimetern oder weniger beginnt. Damit sind im Vergleich zu einer 35-Millimeter-Brennweite deutlich breitere Bildausschnitte möglich, was vor allem bei Gruppen- und Landschaftsaufnahmen von Vorteil ist. Übrigens: Wer eine Superzoom-Kamera sucht, wird in der Preisklasse bis 200 Euro mittlerweile auch fündig. Dann sollte das Gerät jedoch unbedingt auch einen mechanischen oder optischen Bildstabilisator besitzen, der Unschärfen ausgleicht. Von digitalen oder elektronischen Bildstabilisatoren sollten Sie die Finger lassen, sie gehen auf Kosten der Bildqualität.
Einsteiger-Digitalkamera: Nur das Nötigste zum Einstellen
Digitalkameras bis 200 Euro bieten nur wenige Optionen, mit denen Sie die Belichtung beinflussen können. Standard ist beispielsweise der anpassbare Weißabgleich, den Sie je nach vorhandener Lichtsituation wählen. Auch verschiedene Motivprogramme stehen üblicherweise zur Auswahl, die die Belichtung speziell an die Aufnahmesituation anpassen: "Porträt" etwa betont das Gesicht, richtet den Fokus auf die Bildmitte und macht den Hintergrund unscharf mittels offener Blende. "Landschaft" stellt den Fokus auf unendlich und verstärkt die Farben. "Feuerwerk" nutzt eine lange Belichtungszeit, benötigt dadurch jedoch ein Stativ. Weitere nützliche Funktionen sind etwa die Gesichtserkennung und die Rote-Augen-Retusche. Sie hilft bei Porträtaufnahmen beziehungsweise entfernt nachträglich das bekannte Phänomen der roten Augen.
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