Diese Unsitte kann bei skriptgesteuerten Abrufen Probleme bereiten: Diese stoppen dann nicht mit einer Fehlermeldung, sondern betrachten die fehlerhafte Adresse als gültig. Lesezeichen-Prüfprogramme etwa laufen dann ins Leere. Doch es gibt genug freie DNS-Server, die keine irreführenden Fehlermeldungen übermitteln. Man muss den PC nur so konfigurieren, dass man diese Dienste auch benutzt.

So geht’s: Öffnen Sie das Windows-Startmenü, und klicken Sie auf „Systemsteuerung ➞ Netzwerk und Internet ➞ Netzwerk- und Freigabecenter“. In diesem Fenster wählen Sie die Option „Adaptereinstellungen ändern“. Im folgenden Fenster klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol Ihrer Netzwerkverbindung und wählen im Menü „Eigenschaften“. Im zugehörigen Fenster klicken Sie auf „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ und dann wieder auf „Eigenschaften“.

Im nächsten Fenster sind in der Regel „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“ aktiviert. Klicken Sie hier auf „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“. Dann tragen Sie in die zwei Felder darunter die IP-Adressen von zwei werbefreien DNS-Servern Ihrer Wahl ein und bestätigen die Änderung mit „OK“. Listen über frei verfügbare DNS-Server gibt’s etwa beim Chaos Computer Club und beim Opennic-Projekt . Aus Tempogründen sollten Sie deutsche DNS-Server bevorzugen.

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