Den Download der Chrome-App finden iPhone- und iPad-User in iTunes. Browser-Tabs lassen sich wie Spielkarten auffächern und überfliegen, beschreibt Google die Tabbed-Browsing-Funktion. Auf dem iPad können Sie zum Wechseln der Tabs mit dem Finger von Rand zu Rand wischen. Von Chrome am PC aus können Sie via Klick Seiten an das iPhone oder iPad schicken, um sie später unterwegs zu lesen.
Die iPhone-App von Chrome verfügt wie der große Bruder vom PC ebenfalls über einen Inkognito-Modus. Solange Sie in diesem surfen, speichert die Browser-App keine verräterischen Spuren.
Die ersten Kundenrezensionen der App sind sehr gut und preisen vor allem die Geschwindigkeit des Browsers. Das wollten wir genauer wissen und haben Google Chrome und zum Vergleich Safari auf einem iPad 2 via WLAN einem Benchmark unterzogen. Zum Einsatz kam SunSpider 0.9.1, das die JavaScript-Engine benchmarkt. Das Ergebnis: Während Chrome für den Test 7242 Millisekunden benötigte, war Safari mit 1811 Millisekunden deutlich schneller. Im Peacekeeper-HTML-Benchmark schlug sich Safari mit 378 Punkten ebenfalls wackerer als Chrome mit 262 Punkten. Hier war der Abstand aber nicht so groß. Zugute halten muss man Google Chrome seine schlanke Oberfläche. Sie sorgte bei uns für ein subjektiv flottes Surfen.
Die Chrome-App wiegt 12,8 MB und ist auch auf Deutsch verfügbar. Sie erfordert iOS 4.3 oder höher.
In Zusammenarbeit mit http://www.pcwelt.de

