Alter und Betrag
Um zu kalkulieren, welcher Betrag der richtige für Ihr Kind ist, können Sie sich nach Jugendamt-Empfehlungen richten. Ein Kind bis 9 Jahre sollte nicht mehr als 2,50 Euro wöchentlich erhalten, danach bis zu einem Alter von 17 Jahren, zwischen 13 und 42 Euro im Monat.
Info: Durch das Taschengeld lernen die Kids schnell, was es heißt, mit Geld umzugehen. Den Kleinen macht jegliche Art von Klimpergeld Spaß.
Zur freien Verfügung
Das Kind sollte grundsätzlich selbst entscheiden, wofür es sein Taschengeld ausgibt - Spielsachen, CDs, Zeitschriften oder Bücher. Schreiben Sie Ihrem Kind nicht die Ausgabezwecke vor. Es muss selbst den Wert des Gekauften für sich begreifen.
Info: Grundsätzlich sollten alle notwendigen Anschaffungen nicht vom Taschengeld bezahlt werden müssen. Also z.B. Kleidung, Lebensmittel, Schulhefte und Stifte etc.
Planlos kaufen lassen
Lassen Sie Ihr Kind ins Blaue hinein kaufen. Schlechte Investitionen und Fehlkäufe sind Teil des Lernprozesses. Lediglich bei größeren Anschaffungen sollten Sie mit Ihrem Kind über die Notwendigkeit der Investition reden.
Info: Zudem ist Taschengeld kein Bestrafungsinstrument. Auch wenn Ihr Kind sich nicht an Ihre erzieherischen Maßnahmen voll und ganz halten will, darf das Taschengeld kein Druckmittel sein.
Wunschlisten schreiben
Damit Ihr Kind schnell lernt, wieviel ein Gegenstand oder eine kostspielige Aktivität wert ist, schreiben Sie gemeinsam Wunschlisten und platzieren Sie diese bestenfalls in der Nähe eines Wandkalenders. Ihr Kind weiß dann, wie oft es noch schlafen muss, damit es sich das neue Spielzeug oder den Kinobesuch leisten kann.
Info: Bei Anschaffungen, die etwas teurer sind, unterstützen Sie Ihr Kind zusätzlich zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu Ostern, sodass es sich mit Ihrer Hilfe den Wunsch erfüllen kann.
Erfahrungen teilen
Reden Sie mit anderen Eltern über die Erfahrungen, die Ihre Kinder mit Geld machen. Jedes Kind hat ein anderes Sparverhalten - aber an den Gemeinsamkeiten läßt sich der Erfolg von bestimmten erzieherischen Maßnahmen ablesen.
Info: Ihrem Kind müssen Sie klar machen, dass und warum nicht jedes Kind gleich viel Geld bekommt. Das wird Ihr Kind bestimmt früh merken.