Haushalt
Erste Hilfe für Haushaltsgeräte
Damit Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank, Herd & Co. zuverlässig arbeiten, brauchen sie ab und zu ein wenig Pflege. Welche Maßnahmen das im Speziellen sind, verraten wir Ihnen hier.
© HAUSGERÄTE+ / Siemens
Für eine lange Lebensdauer der Haushaltsgeräte ist regelmäßige Pflege nötig.
Täglich verbraucht jeder von uns durchschnittlich etwa 125 Liter Trinkwasser. Das ist eine Menge, jedoch lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren, wenn man mit Wasser sparsamer umgeht.
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Haushaltsgeräte sind wahre Dauerläufer und sind täglich für uns im Einsatz. Das hinterlässt natürlich Spuren, die durch die richtige Pflege beseitigt werden können. In den meisten Bedienungsanleitungen ist nachzulesen, welche Reinigungs- und Wartungsarbeiten der Hersteller empfiehlt, doch gibt es viele hilfreiche Tipps, die man dort nicht findet.
Auch wenn die Reinigung von Haushaltsgeräten nicht zu den beliebtesten Hausarbeiten gehört, wichtig ist sie auf jeden Fall. Schlecht gereinigte Geräte sind nicht nur ein beliebter Ort für Bakterien und Keime, sondern Verschmutzungen können schnell zu erhöhtem Energieverbrauch führen.
Neuste Studien zeigen, dass in den rund 40 Millionen deutschen Haushalten durchschnittlich vier Elektro-Großgeräte stehen. Bei schlechter Wartung kann sich ein erhöhter Energiebedarf schnell am Ende des Jahres im Geldbeutel bemerkbar machen.
Wie ein Haushaltsgerät schnell und einfach gereinigt wird, zeigen wir Ihnen hier im Anschluss.
So verhindern Sie Dreck, Schimmel und Keime
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Kühlschrank
Ein Kühlschrank muss aus hygienischen Gründen regelmäßig mit Spülmittel ausgewischt werden. Dichtungen der Türen müssen mit warmem Wasser und Neutralseife gesäubert werden, sonst klebt die verschmutzte Dichtung am Kühlschrankgehäuse fest und kann reißen. Abtauen ist nur dann wichtig, wenn sich im Gefrierfach eine dicke Eisschicht gebildet hat.
Beachte! Defekte Dichtungen erhöhen den Strombedarf eines Kühlschranks.
Geschirrspüler
Die Siebe im Geschirrspüler müssen extra von Speiseresten befreit werden. Fetthaltige Rückstände von Speisen in der Maschine sollten ab und zu bei höchster Temperatur mit Reiniger ohne Geschirr beseitigt werden. Auch hier müssen die Gummidichtungen regelmäßig mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.
Tipp Der Innenraum und die Geschirrkörbe werden während der Spülgänge automatisch mitgereinigt.
Waschmaschine
Um Keime und andere Rückstände zu beseitigen, sollte mindestens einmal im Monat ein 60-Grad-Waschprogramm mit bleichmittelhaltigem Pulverwaschmittel gestartet werden. Nach dem Waschen sollte Trommeltür und Waschmittelschublade eine Weile offen stehen. Dadurch werden geruchsbildende Bakterien oder Schimmelbildung verhindert. Außerdem sollte man nach jedem Waschgang überprüfen, ob sich Schmutzreste oder kleinere Gegenstände im Dichtungsgummi der Tür angesammelt haben.
Kochfeld
Speisereste auf Kochfeldern aus Glaskeramik möglichst direkt abwischen oder mit einem Reinigungsschaber entfernen. Weniger verschmutzte Oberflächen können mit einem weichen Tuch und einem Spezialreiniger gereinigt werden.
Backofen
Den Backofen am besten im warmen Zustand mit normaler Spülmittellauge reinigen. Bei bereits eingetrockneten bzw. eingebrannten Krusten empfiehlt sich ein spezieller Bockofenreiniger. Nach dem Auftragen mehrere Stunden einweichen lassen und dann mit einem feuchten Tuch sauber auswischen.
Tipp Moderne Backöfen haben eine Selbstreinigungsfunktion. Hier werden Lebensmittelrückstände bei extrem hohen Temperaturen verbrannt oder sie zerfallen. Aus Energiespargründen sollte man diese Methode nur selten anwenden.
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