Herr der Situation
Lassen Sie sich nicht von Bello provozieren. Ruhige aber klare Signale muss er befolgen. Denn es bringt nichts ihrem Hund gut zuzureden, er wird dies als Lob begreifen und noch mehr bellen.
Info: Ein knappes aber scharfes „Aus“ entschärft die Situation besser. Danach wird kräftig gelobt, wenn Bello dem Befehl folgt.
Beschäftigungstrainer
Wenn Hunde alleine sind und von außen Geräusche hören, versuchen sie oft alle zu warnen, auch wenn dies gar nicht nötig ist. Gewöhnen Sie Bello an Geräusche, lassen sie den Fernseher oder Musik laufen, wenn sie das Haus verlassen. Zudem sollte der Hund vielleicht nicht grade mitten im Flur schlafen, wo er jedes Geräusch hautnah mitbekommt.
Tipp: Ein ruhiges Plätzchen hilft ihm sich zu entspannen.
Alleinunterhalter
Wenn der Hund andere Personen anbellt, sollten Sie sofort eingreifen. Bis sie wieder alles im Griff haben ist ein Maulkorb zu empfehlen, der bei Spaziergängen angelegt wird. Zudem können sie zuhause üben. Wenn Besuch kommt oder der Postbote klingelt, gehört der Hund auf den Platz oder sollte doch im "Sitz" zumindest ca. 2 Meter von der Haustür entfernt bleiben. Er darf sich die Situation ansehen, sie bleiben jedoch der Alleinunterhalter und lassen den Hund außen vor. Wenn er kommen will, schicken sie ihn immer wieder zurück, bis er gehorcht.
Info: Das kann Mühsam sein und dauern, ist jedoch wichtig. Behalten sie hierbei einen klaren Kopf, seien sie konsequent aber klar und werden sie nicht genervt.
Führungsposition
Auch auf der Straße brauchen unsichere Hunde eine klare Führung. An der Leine sollte der Hund nicht vor ihnen sondern neben oder hinter ihnen laufen. Nicht er ist derjenige, der die Situation und Gegend erstmal unter die Lupe nimmt, sie als Hundeführer machen sich zuerst ein Bild von der Gegend - deshalb ist das Ziehen an der Leine tabu und gehört unter Kontrolle gebracht. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel über die richtige Leinenführung.