Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die sture Haltung der kanadischen Regierung, obwohl es keinerlei ökologische Notwendigkeit für die Massentötungen gibt.

Die alljährliche Robbenjagd in Kanada zählt zu den weltweit größten Massentötungen von Wildtieren. Mit Gewehren, Knüppeln und Bootshaken fahren Fischer auf das Packeis und bringen die Sattelrobben und Klappmützen mit dem sogenannten "Hakapik" um.

Dieser Fischanlandungshaken soll den Schädelknochen des Tieres brechen, um es bewusstlos zu machen, bevor die Spitze des Hakens ins Gehirn der Robbe getrieben wird. Diese brutale Methode gelingt den Jägern häufig nicht beim ersten Versuch, sodass das Tier grausame Schmerzen erleiden muss.

Der Deutsche Tierschutzbund ruft die Bevölkerung dazu auf, gegen die Massaker aktiv zu werden. Mit Briefen an die kanadische Botschaft kann jeder Interessierte gegen die geplante Robbentötung protestieren.
 
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