Nach wie vor werden in der Ukraine heimatlose Hunde durch illegale Massentötungen beseitigt, obwohl das ukrainische Tierschutzgesetz es ausdrücklich verbietet. Die Behörden vor Ort unternehmen nichts, um die Erschießungen und Vergiftungen zahlreicher Hunde zu unterbinden.

Das Problem streunender Tiere ist schon lange bekannt, jedoch werden Programme zur nachhaltigen Senkung nicht umgesetzt. Nur eine konsequente Registrierpflicht und ein Zucht- und Verkaufsverbot von Hunden in Tierhandlungen und auf öffentlichen Märkten kann helfen, die Überpopulation zu unterbinden.

Lars Ricken dazu: "Die grausamen Massentötungen müssen ein Ende haben - vor und natürlich auch nach der EM. Programme zur Geburtenkontrolle reduzieren den Tierbestand langfristig - Tötungen hinterlassen nur Leid. Es geht nicht darum, die EM zu boykottieren, sondern um einen humanen Umgang mit Lebewesen!"
 
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