Da sich Riesenkalmare zum größten Teil in der Tiefsee aufhalten, sind sie trotz ihrer beeindruckenden Größe von Forschern nur sehr schwer in ihrem natürlichen Lebensraum aufzuspüren. Daher rankten sich im Lauf der Jahrhunderte auch viele Mythen um den Riesenkalmer. Viele Forscher hielten seine Existenz lange für fraglich.
Auch in der Literatur hielt sich die Legende vom Riesenkalmar hartnäckig. So beschreiben sowohl Herman Melville in "Moby Dick" als Jules Verne in "20000 Meilen unter dem Meer" Sichtungen von und auch Kämpfe mit Riesenkalmaren. Erst 1857 wandelte sich die Skepsis in Gewissheit, als Teile eines Riesenkalmars vom dänischen Wissenschaftler Japetus Steenstrup untersucht wurden. Doch lebende Exemplare des Riesenkalmars sind erst in den letzten zehn Jahren gesichtet worden.





