Der richtige Standort
Der beste Ort für einen Komposthaufen ist eine windgeschützte Stelle im Halbschatten.
Merke! Zu viel Sonne und starke Niederschläge können den Umwandlungsprozess beeinträchtigen.
Der richtige Untergrund
Der Zugang zum Erdreich sollte nicht verbaut sein. Es empfiehlt sich ein Untergrund aus Rindenmulch. Nur dann können Regenwürmer und andere nützliche Tiere in den Komposthaufen "einwandern".
Merke! Der Untergrund sollte nicht aus Beton oder Steine bestehen.
Kompostmaterial zerkleinern
Ob Garten- oder Gemüseabfälle - bevor sie auf den Kompost kommen, müssen sie gut zerkleinert werden.
Tipp Je kleiner das Material, desto schneller verrottet es. Laub daher mit dem Rasenmäher zerkleinern, kleine Äste oder grobe Küchenabfälle durch den Häcksler jagen.
Gut Durchmischen/Durchlüften
Vor allem größere Komposthaufen müssen regelmäßig gemischt werden, dadurch gelangt Sauerstoff an schwer zugängliche Stellen und Fäulnis wird vorgebeugt.
Merke! Für einen guten Zersetzungsprozess wird Sauerstoff benötigt.
Was darf alles auf den Kompost?
Gartenabfälle, Rasenschnitt, Laub, Strauch- und Baumschnitt (kleingeschnitten, ggf. gehäckselt), Eierschalen, Obst- und Gemüseabfälle, Kaffeesatz, Teesud, Stroh, Heu und Hobelspäne.
Was darf nicht auf den Kompost?
Essensreste und Lebensmittel, samentragende Unkräuter (Vogelmiere, Brennnessel, Franzosenkraut, etc.), Wurzelunkräuter (z. B. Ackerwinde, Girsch), Gartenabfälle mit Pflanzenkrankheiten (Feuerbrand, Himbeerrutenkrankheit, auffälliges Kohlkraut etc.) und mit Insektiziden behandelte Pflanzen.