Garantieansprüche aus der Zeit der ehemaligen Berliner Bankgesellschaft soll die BIH künftig eigenständig erfüllen. «Dafür wird sie vom Land mit einer ausreichenden Liquidität ausgestattet», hieß es. Die Bürgschaft des Landes könne aber auf 3,8 Milliarden Euro gesenkt werden. «Die BIH kann sich jetzt neu aufstellen und zu einem wettbewerbsfähigen Immobilienunternehmen werden», erklärte Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos).

Die landeseigene Berliner Immobilien Holding verwaltet 29 Fonds, in denen rund 41 500 Mieteinheiten in ganz Deutschland und auch im Ausland zusammengefasst sind. Das Land Berlin hält inzwischen 93 Prozent der Anteile an diesen Fonds. Laut Finanzverwaltung sollen sie komplett zurückgekauft werden, zu den Kosten lasse sich aber noch nichts sagen.

 
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