Zur Frage der SPD-Kanzlerkandidatur sieht der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende keinen Grund, an dem Nominierungsfahrplan etwas zu ändern. «Der richtige Zeitpunkt ist nach der Niedersachsen-Wahl, also im Februar 2013.» Dass er nicht mehr - wie noch 2009 - als Kanzlerkandidat genannt wird, ist für Wowereit keine Enttäuschung. «Ich habe noch nie zu den Kandidaten gehört, weil ich mich nie dazu erklärt habe.» Er wolle bis 2016 Regierender Bürgermeister bleiben.

 
© DPA