Zur Frage der SPD-Kanzlerkandidatur sieht der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende keinen Grund, an dem Nominierungsfahrplan etwas zu ändern. «Der richtige Zeitpunkt ist nach der Niedersachsen-Wahl, also im Februar 2013.» Dass er nicht mehr - wie noch 2009 - als Kanzlerkandidat genannt wird, ist für Wowereit keine Enttäuschung. «Ich habe noch nie zu den Kandidaten gehört, weil ich mich nie dazu erklärt habe.» Er wolle bis 2016 Regierender Bürgermeister bleiben.
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19.05.2013 19:31 Ein Toter bei Motorrad-Unfall auf A10
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Wowereit unterstützt Gabriels Kurs gegen Auswüchse des Finanzsystems
Berlin (dpa/bb) - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unterstützt nachdrücklich den harten Kurs von SPD-Chef Sigmar Gabriel gegen die Auswüchse des Finanz- und Bankensektors. «Vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanzkrise ist es richtig, hier die Verantwortlichkeiten zu benennen. Ein wesentlicher Fakt ist, dass das Bankensystem versagt hat», sagte Wowereit in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Dennoch werde dieses wichtige Thema nicht das einzige für den Bundestagswahlkampf 2013 sein. «Von Parteien, die Regierungsverantwortung übernehmen wollen, erwarten die Bürger Aussagen zu allen Lebensbereichen. Dazu gehört vor allem die soziale Gerechtigkeit, aber auch Bildung und Pflege», sagte Wowereit.
© DPA
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