Während am anderen Ende der Welt gerade erst die Costa Concordia havarierte und 13 Todesopfer forderte, denkt man im Westen der USA an einen Ausbau für Kreuzfhartschiffe. Bereits 1998 hatte die Hafenbehörde erstmalig festgestellt, dass die kalifornische Metropole ein neues Terminal benötige.
Zum damaligen Zeitpunkt legten regelmäßig 27 Schiffe Anker am bestehenden Pier an. Seitdem hat sich die Zahl der Kreuzfahrtschiffe verdoppelt. Einen richtigen Schwung erlebte das Projekt jedoch erst Ende Dezember 2010, als die Stadt im Sunshine State zur Gastgeberin des 34. America’s Cup 2013 gekürt wurde.
Neben dem ganzjährig betriebenen neuen Pier 27, das den Namen des ehemaligen Hafenchefs James R. Herman tragen wird, entsteht eine Freifläche, um die maritimen Liner aus nächster Nähe bestaunen zu können. Auf über 10.000 Quadratmetern Größe sollen verschiedene Schifffahrtsangebote zur Geltung kommen, die sich um das historische Verwaltungsgebäude von Pier 29 gruppieren.
In diesem Monat soll mit den ersten Abrissarbeiten begonnen werden. Bis Januar 2013 soll die Hauptkonstruktion abgeschlossen sein. Für Mai 2014 ist die zweite Projektphase vorgesehen, in der fehlende Elemente wie eine mobile Gangway fertiggestellt werden sollen.
Für die erste Phase des Projekts sind 45,4 Millionen US-Dollar veranschlagt. In einer zweiten Phase soll unter anderem ein besucherfreundlicher Zugang zu den angrenzenden Piers geschaffen werden. Bis Jahresende 2014 soll das neue Kreuzfahrterminal und seine Umgebung vollends fertiggestellt sein.













