Als Reaktion auf den Untergang der "Costa Concordia" machen die beiden Reedereien Aida und Tui Cruises die Seenotrettungsübungen ab sofort vor dem Auslaufen der Kreuzfahrtschiffe. Künftig werde kein Schiff mehr auslaufen, ohne das die Passagiere an einer solchen Übung teilgenommen haben, sagte eine Aida-Sprecherin.
Seebär oder Leichtmatrose?
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Kreuzfahrtriesen 2010
Sehen Sie hier die neuen Giganten der Meere, bezogen auf die Passagierzahlen
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ALLURE OF THE SEAS
Länge: 360 Meter
Passagiere: 5.400
NORWEGIAN EPIC
Länge: 325 Meter
Passagiere: 4.200
CELEBRITY ECLIPSE
Länge: 315 Meter
Passagiere: 2.850
COSTA DELIZIOSA
Länge: 294 Meter
Passagiere: 2.628
MSC MAGNIFICA
Länge: 294 Meter
Passagiere: 2.518
AIDABLU
Länge: 252 Meter
Passagiere: 2.192
NIEUW AMSTERDAM
Länge: 285 Meter
Passagiere: 2.106
QUEEN ELIZABETH
Länge: 294 Meter
Passagiere: 2.092
SEABOURN SOJOURN
Länge: 198 Meter
Passagiere: 450
LE BORÉAL
Länge: 142 Meter
Passagiere: 264
SEA CLOUD HUSSAR
Länge: 136 Meter
Passagiere: 136
Auch eine Sprecherin von Tui Cruises bestätigte die neue Praxis. Laut Gesetz sind die Kreuzfahrtveranstalter verpflichtet, innerhalb der ersten 24 Stunden mit den Passagieren den Ernstfall zu üben.
Bei anderen Reedereien ist es bereits seit längerem Praxis, dass die Übung vor dem Auslaufen angesetzt wird. "Bei uns ist das seit mehreren Jahren Standard", sagte ein Sprecher der Cunard Line, die unter anderem mit den "Queen"-Schiffen Transatlantik-Passagen anbietet.
Auch auf Hapag-Lloyd-Schiffen ist es nach Aussagen einer Sprecherin üblich, dass die Übung vor dem Start der Reise oder direkt beim Ablegen stattfindet. "Das werden wir auch weiterhin so handhaben." Unterwegs zugestiegene Passagiere erhalten bei Cunard und Hapag-Lloyd eine separate Einweisung.
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